Fertigstellung im Jahr 2017

Raststätten Sauerland: Abriss und Neubau

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Schwere Baugeräte prägen derzeit das Bild auf der Raststätte Sauerland-Ost. Eine neue Stützwand sichert künftig den Hang und soll dadurch mehr Fläche schaffen.

Lüdenscheid - Abriss und Neubau, das Setzen von Bohrpfählen zur Hangsicherung, die Aufarbeitung der Standspur – die Raststätte Sauerland-Ost an der A45 ist derzeit kaum wiederzuerkennen: Die Anlage wird – ebenso wie ihr Gegenüber in Fahrtrichtung Süden – umfangreich umgebaut und saniert. Die Fertiggstellung ist für das Jahr 2017 geplant.

Nachdem Straßen.NRW im Sommer zunächst an der Raststätte Sauerland-West mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens und den damit verbundenen Entwässerungen begonnen hatte, wurde auf der anderen Seite bereits die Abrissbirne aktiv: Von der einstigen Gastronomie, betrieben von der „Tank & Rast“, ist heute nichts mehr zu sehen, vielmehr prägen schwere Baugeräte das Bild. Während die Tankstelle weiterhin wie gewohnt genutzt werden kann, sorgt für das gastronomische Angebot derzeit ein mobiler Imbiss, der täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet ist.

Wie eine Sprecherin des Unternehmens auf LN-Anfrage erklärt, ist der Baubeginn der neuen Raststätte – je nach Witterungsverhältnissen – in der ersten Jahreshälfte 2015 geplant, die Inbetriebnahme voraussichtlich Ende des nächsten Jahres. Auf der Westseite sind die ersten Baumaßnahmen für 2016 vorgesehen. Nach Unternehmensangaben entsteht jeweils eine moderne Kompaktanlage, die Raststätte, Shop und Tankstelle unter einem Dach vereinen wird. Etwa 80 Sitzplätze im Innenraum sowie weitere Sitzgelegenheiten auf der jeweiligen Terrasse und Spielangebote für Kinder sollen die Reisenden zum Verweilen einladen. Zur Investitionssumme wollte „Tank & Rast“ derzeit keine Angaben machen.

Doch mit dem Neubau der Anlagen gehen weitere Arbeiten einher, für die Straßen.NRW verantwortlich zeichnet. Wie der zuständige Projektverantwortliche Carsten Spreemann erläuterte, werden derzeit die Standspuren vorbereitet, um anschließend den Verkehr darauf umleiten zu können. Dies ist notwendig, um die Kanalisation in den Mittelstreifen zu erneuern. Durch die Nutzung der Standspuren wird der Verkehrsfluss auf zwei Fahrbahnen aber gewährleistet, betont Spreemann. Parallel dazu werden in Fahrtrichtung Norden mit schwerem Gerät Bohrpfähle in den Fels gesetzt: Eine neue Stützmauer soll den Hang absichern und für zusätzliche Flächen auf der Rastanlage sorgen. Denn dies ist nicht zuletzt Ziel des Um- und Ausbaus: An der Raststätte Sauerland-Ost soll es künftig 54 statt der bisherigen 24 Lkw-Stellplätze geben – und damit die Ruhezeiten für die Fernfahrer ermöglichen. - kes

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