Viel zu eilig in Lüdenscheid

Raser innerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt - negativrekordverdächtig!

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Ein Autofahrer wurde in Lüdenscheid geblitzt.

Lüdenscheid - Da verstand auch die Polizei keinen Spaß mehr. Am Montagabend hatten sich die Beamten an der Lösenbacher Landstraße postiert. Ein normaler Einsatz mit dem Radargerät, doch dann ging es schnell - zu schnell.

Wie die Kreispolizeibehörde des Märkischen Kreises mitteilte, führte sie am Montag im gesamten Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch. Das Tempo von fast 2.900 Fahrzeugen wurde dabei gemessen. Im Großen und Ganzen hielten sich die Verkehrsteilnehmer an das Limit - mit einigen wenigen Ausnahmen. Eine davon war negativrekordverdächtig. 

Der Tagesschnellste ging der Polizei in Lüdenscheid ins Netz. Hier hatte die Polizei ihre Messstelle von 17.10 bis 19.20 Uhr an der Lösenbacher Landstraße aufgebaut. 29 von 376 Verkehrsteilnehmern war zu schnell unterwegs - also jeder 13., der die Messstelle passierte. Ein ganz normaler Einsatz, eine ganz normale Quote, wäre da nicht der Autofahrer gewesen, der den "Vogel" abschoss. Innerhalb geschlossener Ortschaften zeigte das Radargerät fast 100 km/h an. Abzüglich der Toleranz standen immer noch 93 km/h zu Buche. Erlaubt ist Tempo 50. 

Da versteht die Polizei keinen Spaß. Neben einem saftigen Bußgeld in Höhe von 200 Euro erwartet den Raser auch ein einmonatiges Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg

Bereits am Montagmorgen hatte  die Polizei an der Lösenbacher Landstraße kontrolliert. In der Zeit von 9.25 bis 11.10 Uhr wurden zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen geschrieben. Hier war der Schnellste mit Tempo 76 innerhalb geschlossener Ortschaften unterwegs. 

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