Rahmeder Chöre stimmen auf den Heiligen Abend ein

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Sofia Wawerla und Irene Gloerfeld (v.r.) komplettierten das Trio der Chorleiterinnen, wobei Irene Gloerfeld auch als Solistin glänzte.

Lüdenscheid - Gäbe es das Weihnachtskonzert der Rahmeder Chöre nicht, würde vielen Lüdenscheidern bei der Einstimmung auf die Festtage sicher etwas fehlen. Die Christuskirche war auch diesmal wieder gut gefüllt, als die Sängerinnen und Sänger der Rahmeder Spatzen, des MGV Union Oberrahmede und dessen jungen Chores „Chorpacabana“ sowie des Frauenchores „Cantabile“ ihr bunt gemischtes weihnachtliches Programm präsentierten.

Beim einleitenden „Calypso Gloria“ sangen alle beteiligten Damen zunächst auf der rechten Seite der Kirche und die Herren zur linken, bevor sie vorne ihren Platz am Altar einnahmen. Im Anschluss präsentierten die Rahmeder Spatzen unter der Leitung von Irene Gloerfeld ihren ersten Gesangsblock. Dabei waren sie wie gewohnt bunt kostümiert als Heilige Drei Könige und Engel und boten somit auch etwas fürs Auge. Zu Beginn stellten sie musikalisch die Frage „Wie sieht ein Engel aus?“ Fetzig wurde es dagegen, als die Kinder und Jugendlichen „Rockin’ around the Christmas Tree“ anstimmten. In der zweiten Programmhälfte begeisterten die jungen Sängerinnen und Sänger unter anderem mit dem Rolf-Zuckowski-Lied „Mitten in der Nacht“.

Zusammen mit dem MGV Union Oberrahmede (Leitung: Sofia Wawerla) interpretierten die Spatzen dagegen das feierliche Werk „Transeamus“. Bei ihren Einzelauftritten hatten die Union-Sänger ausschließlich Besinnliches zum Weihnachtskonzert mitgebracht. Unter anderem besuchten sie „Die kleine Bergkirche“ und gaben gekonnt das feierliche „Maria Lassu“ zum Besten.

Bei dem Stück „Ich sah ein Schiff am Weihnachtstag“ überzeugte Irene Gloerfeld als Gesangssolistin. Die Damen des Frauenchores „Cantabile“ traten schließlich unter der Leitung von Chordirektorin Maidi Langebartels auf. Im Anschluss an Stücke wie „Lalulei“ und „Ein Licht kommt in die Welt“ würzten die Sängerinnen das katalanische Weihnachtslied „Fum, fum, fum“ mit Flötenmusik und Percussion.

Den temperamentvollen Part des Konzertes übernahmen wie schon im vergangenen Jahr die Männer von „Chorpacabana“. „Bewaffnet“ mit Nikolausmützen ließen die Sänger unter der Leitung von Sofia Wawerla beim jazzigen „Let it ring, let it swing, let it snow“ den Kunstschnee regnen, interpretierten auf gewohnt ergreifende Weise Leonard Cohens Klassiker „Halleluja“ und brachten die Zuschauer bei „Rock me – very special Xmas“, bei dem sie sich zur Musik von „You raise me up“ von Marcus Bojahr und Anatoli Lang einen neuen Text ausgedacht hatten, schier zum Toben. „O Holy Night“ sangen sie schließlich gemeinsam mit dem MGV Union.

Neben den Chören sorgte schließlich ein Gast-Trio für noch mehr Abwechslung im Programm. Der Pianist Urs Müller-Ortolf, der auch einige Chorstücke am Piano begleitete, sowie die Sänger Kiki Langebartels und Björn Bergs begeisterten mit englischsprachigen Stücken, darunter „Scarborough fair“ von Simon & Garfunkel und „Mary did you know“ des US-Countrybarden Kenny Rogers. Im Rahmen des großen Finales traten alle Akteure noch einmal vor den Altar und stimmten gemeinsam mit dem Publikum „Stille Nacht, heilige Nacht“ an. - Von Björn Othlinghaus

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