Räumungsverkauf bei großem Lüdenscheider Modehaus

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Das Modehaus Sinn am Sternplatz will heller und jünger werden. Der Umbau wird mit einem Räumungsverkauf vorbereitet.

Lüdenscheid - Das Lüdenscheider Modehaus Sinn baut großflächig um und schafft mit einem Räumungsverkauf Platz für die Bauarbeiten. Von denen soll der Kunde allerdings möglichst wenig merken - der Verkauf geht weiter.

Das Projekt hat einen eigenen Bauleiter: Wenn das Modehaus Sinn am Sternplatz ab der zweiten Juli-Hälfte großzügig umbaut, geschieht das mit System und reichlich Vorlauf.

„Wir bringen viel, viel Licht ins Haus“, nennt Geschäftsführer Wilhelm Schnieders einen wesentlichen Grund für den Umbau. Und: „Der Verkauf geht weiter.“ Derzeit baue man durch einen gezielten Räumungsverkauf die Warenbestände ab, damit das Umräumen während des Umbaus einfacher wird.

Die Kunden sollen nicht viel von den Arbeiten merken, aber vom Ergebnis natürlich schon. Daher wird vor allem nach Geschäftsschluss umgebaut, Schritt für Schritt. „Wir bekommen eine komplett neue Beleuchtung“, sagt Wilhelm Schnieders zum Beispiel. Gleichzeitig wird natürliches Licht wichtiger – aus nahe liegenden Gründen: „Wegen der Farbtreue“. Denn gerade Kleidung in grünen und braunen Tönen wirke unter künstlichem Licht anders. 

Also folge man dem Beispiel anderer Häuser – „dort haben wir eine sehr positive Erfahrung damit gemacht“ – und reißt vorgebaute Rückwände heraus, um die natürliche Transparenz des vorhandenen Glasbaus auch zu nutzen. „Wir werden ein offenes, helleres Haus bekommen.“

Mit alledem einher geht eine Veränderung des Angebots. „Das ganze Sortiment wird etwas jünger.“ Es gebe neue Markenshops, manche Marken würden künftig deutlich größer, zum Beispiel Opus und Tom Taylor, andere – wie Olsen und Rabe – würden kleiner. 

Zunächst wird nun der Warenbestand systematisch reduziert, um sich auf die Bauzeit im Sommer vorzubereiten. Bis Anfang August soll alles abgeschlossen sein. Möglicherweise wird der Neustart von einer lokalisierten Werbekampagne begleitet – das soll die Identifikation mit dem Traditionsstandort stärken.

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