Beobachtungen am Dienstagnachmittag

Über den Wolken: Bundeswehr-Tornados über dem MK

Tornado-Pilotenausbildung in Jagel
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Die Piloten waren unterwegs zu einer Übung in Ostwestfalen. Dabei querten sie auch den Märkischen Kreis. 

Märkischer Kreis - Auch wenn der Himmel wolkenverhangen war, waren sie nicht zu überhören. Düsenjäger querten am Dienstag das Lüdenscheider Stadtgebiet. 

  • Unter der Wolkendecke waren die Flugzeuge nur zu hören
  • Die Luftwaffe bestätigte den Überflug
  • Die Piloten kamen aus der Eifel und wollten nach Ostwestfalen

Die Bewegungen der Fliegereinheiten der Luftwaffe kontrolliert das Luftfahrtamt der Bundeswehr. Dort war am Dienstag nicht sofort auf Anhieb klar, wer oder was um Punkt 15 Uhr das Stadtgebiet mit lautem Getöse überflog. 

Kampfjets waren auf dem Weg nach Ostwestfalen

Aufgrund von Beschreibungen begab sich ein Sprecher auf die Spur der Flugbewegungen. Das Ergebnis seiner Recherche: Bei den Überflügen müsse es sich um zwei Kampfjets des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 aus Büchel in der Eifel handeln.

Sie befanden sich demnach auf dem Transit von ihrem Fliegerhorst in Büchel zu einem sogenannten zeitweilig reservierten Luftraum (Temporary Reserved Airspace-TRA) in Ostwestfalen, wo für den Nachmittag Übungsflüge angesetzt waren. 

Bei den Kampfjets über dem MK handelte es sich um Tornados

Bei den Kampfjets handelte es sich nach Angaben des Luftwaffen-Sprechers um zwei Tornados. Diese zweistrahligen Mehrzweck-Kampfflugzeuge werden seit den 1970er-Jahren gebaut. In Büchel sind mehrere der Flieger stationiert. 

Düsenjäger sind im Vergleich zu früheren Zeiten nur noch selten über dem Märkischen Kreis unterwegs. Im Vorjahr wurden zwei Eurofighter beobachtet. Nach Angaben der Luftwaffe müssen sich die Piloten beim Überflug über bewohntes Gebiet an strenge Regeln halten und zum Beispiel nicht zu tief fliegen. 

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