Rätsel gelöst: Mann fälschte Busfahrtickets aus Geldnot

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Lüdenscheid - Das Rätsel um gefälschte Busfahrkarten im Märkischen Kreis scheint gelöst: Die Polizei fand bei der Durchsuchung der Wohnung eines 20-jährigen Lüdenscheiders 17 Fahrscheinrollen. Der Verdächtige gestand, dass er aus finanzieller Not Tickets gefälscht hat. Die Ermittlungen dauern an.

Im Märkischen Kreis waren von der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) wiederholt gefälschte Busfahrkarten festgestellt worden. In einigen Ermittlungsverfahren konnte jeweils nur gegen die Nutzer der gefälschten Fahrscheine vorgegangen werden. Aufgrund eines aktuellen Hinweises wurde dann aber ein Durchsuchungsbeschluss gegen einen 20-jährigen Lüdenscheider erwirkt. Bei der Vollstreckung dieses Beschlusses wurden 17 MVG Fahrscheinrollen und noch weiteres Beweismaterial aufgefunden.

Der Beschuldigte räumte daraufhin zunächst ein, aus finanzieller Not für 300 bis 400 Euro Fahrkarten gefälscht zu haben. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen gab er dann räumütig zu, monatlich rund 1000 Euro für gefälschte Fun- und Monatskarten eingenommen zu haben.

Die MVG teilte mit, dass es im Jahr 2012 einen Diebstahl von rund 40 Fahrkartenrollen gab. Der Beschuldigte gab daraufhin an, dass er Ende 2012 im Bereich der MVG-Niederlassung in Lüdenscheid eine Tasche mit den Rollen gefunden habe.

Die Ermittlungen dauern an. - WA

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