„Ich will Euch springen seh’n“

Radotage feiert im Alternativen Jugendzentrum zehnjähriges Band-Bestehen

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Radotage feierte zehnjähriges Band-Bestehen.

Lüdenscheid - „Ich zähl’ bis zehn, dann will ich euch springen seh’n“ – gute Laune ist bei den Konzerten der Lüdenscheider Band Radotage oberstes Gebot, und somit mussten die Musiker ihre Aufforderung zu Beginn ihres Auftrittes anlässlich des zehnjährigen Bandbestehens im Alternativen Jugendzentrum (AJZ) nicht wiederholen.

Berühmt werden wollten die Mitglieder der Alternative-Combo nie, aber Spaß beim Musikmachen haben und diesen mit den Fans teilen, das möchten die Musiker schon. Ihr rundes Bandjubiläum feierte die Combo in der aktuellen Besetzung, zu der neben Frontmann Dennis König auch Christian Gößlinghoff (Bass), Pascal Ziegs (Gesang, Gitarre), Moritz Andrejewski (Schlagzeug) und Martin Gies (Gesang, Gitarre) gehören. Zu der Veranstaltung hatten die Musiker nicht nur ehemalige Bandmitglieder wie zum Beispiel Schlagzeugerin Anne-Dore Schmidt eingeladen, die immer wieder auf die Bühne kamen und für ein oder zwei Songs mitspielten. Befreundete Musiker wie der Halveraner Singer-Songwriter Binyo und die Newcomer-Band „Theory of Life“ aus Lüdenscheid wirkten als Support-Acts ebenfalls mit. Von Beginn an war der „Tanzsaal“ des Jugendzentrums gut gefüllt – im Laufe eines Jahrzehnts konnten sich Radotage eine treue Fangemeinde erspielen, die sich den ganzen Abend über in bester Feierlaune präsentierte.

Neben eigenen Songs gaben die Musiker, zur Feier des Tages bestückt mit „Happy-Birthday-Diademen“, zahlreiche Cover zum Besten. Auf der Setliste standen unter anderem Lieder wie „Song 2“ von Blur oder „Should I Stay Or Should I Go“ von The Clash. Dabei wurde fleißig getanzt, und nicht wenige Fans ließen sich von ihren Freunden auf Händen durch den Saal tragen. Sogar eine Polonaise fehlte nicht. Selbst Oldies wie der Rock’n Roll-Klassiker „Twist And Shout“ konnten, gespielt von den Jubilaren, bei den bestens aufgelegten Partygästen punkten.

Ganz besonders ging es allerdings bei dem musikalischen Statement gegen braune Gesinnung schlechthin, dem „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten, im AJZ ab. Auf diese Weise rockten Radotage und ihre musikalischen Gäste noch bis in den späten Abend.

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