Die Hände zum Himmel

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Frontmann Paul verlegte sich auf die Aprés-Ski-Hits.

LÜDENSCHEID - Sie covern sich kreuz und quer durch die Musikgeschichte, durch alle Genres und immer auf Party bedacht: Radioattack kam am Abend in den Rosengarten.

Nachdem das Quintett schon zum Maitanz im Dahlmann-Saal rockte, bemühten sich die Musiker nun redlich darum, die Lüdenscheider bei der zweiten Veranstaltung des Open-Air-Sommers aufzutauen. Wie schon gewohnt gingen in den ersten Reihen ziemlich schnell die Hände zum Himmel, weiter hinten blieben selbige dann mehr so am Plastikbecher mit dem Gerstensaft. Erwartungsgemäß deutlich lichter waren die Reihen als noch sieben Abende zuvor bei den Queen Kings, aber die Musiker aus bayerischen (und hessischen) Raum schienen zufrieden. Einen Charthit nach dem anderen feuerte Frontfrau Estelle in die Menge, querbeet von Taio Cruz über Lady GaGa zurück zu Kelly Rowland und dann wieder zu Katy Perries Firework. Wer so viele Lieder im Kopf hat, dem verzeiht man durchaus, dass die Musik hier und da allzu übersteuert aus den Boxen kam. Frontmann Paul verlegte sich da mehr auf die Aprés-Ski-Hits. In zünftiger Lederhose forderte er die Menge ein ums andere Mal zum Mittrinken auf. Die „Hände zum Himmel“ und Axel Fischers Mallorca-Hit 2008 – „Amsterdam“ – das war nach dem Geschmack der Lüdenscheider.

Fazit des zweiten Abends: Eine große bunte Party, viele fröhliche Gesichter, viel Musik zum Mitsingen – und nicht so genau hinhören, wenn Frontmann Paul ein bisschen zu laut ins Mikro dröhnt. -  rudi

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