Qualitätsanalyse: Gutes Ergebnis für Friedensschule

An der Friedensschule wird gute Arbeit geleistet. Das ist das Ergebnis einer Qualitätsanalyse, die von der Bezirksregierung in Arnsberg durchgeführt wurde. Intensiv begutachteten Experten die Arbeit an der Förderschule.

LDENSCHEID ▪ Es ist zwar schon einige Monate her, aber Annette Schmidt-Kob, Leiterin der Friedensschule, kann sich noch gut daran erinnern, mit welchem Gefühl sie auf die Ergebnisse der Prüfer gewartet hat: „Das war schon ganz schön spannend.“ Rundum zufrieden kann sie allerdings sein mit sich und ihrem 27-köpfigen Kollegium, denn die Prüfer von der Bezirksregierung in Arnsberg bescheinigten der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen eine gute Qualität.

Die beiden Prüfer arbeiteten ein umfangreiches Qualitätstableau ab, nach dem sich nach und nach alle Schulformen einer Qualitätsüberprüfung stellen müssen. So wurden in der Schule an der Freiherr-vom-Stein-Straße alle vorhandenen Konzepte und Maßnahmen nach den Vorgaben der Bezirksregierung gesichtet. Die Prüfer sahen sich mit Schulträger und Schulleitung die Räume der Schule an, führten Interviews – auch mit Eltern, Lehrern und Schülern – und besuchten drei Tage lang den Unterricht. Auf diese Weise wurden personelle Kompetenzen, der Lebensraum Schule, der Unterricht, die Führung und das Schulmanagement, die Professionalität der Lehrkräfte sowie Ziele und Strategien, sprich das Schulprogramm unter die Lupe genommen. Insgesamt lagen der Überprüfung 50 Kriterien zugrunde. Heraus kamen keine Noten, sondern farblich unterlegte Bewertungskriterien. Rot taucht in der Abschlussbewertung für die Friedensschule gar nicht auf, was auch schlecht gewesen wäre, denn dahinter verbarg sich ein „erheblich verbesserungsbedürftig“. Doch die Bewertungsbalken sind Blau für „vorbildlich“ und Grün für „eher stark als schwach“. Nur einmal blitzt ein Gelb auf: „eher schwach als stark“. Dahinter verbirgt sich die Beurteilung, nach der die Unterstützung des aktiven Lernprozesses besser sein könnte. „Wir bemühen uns, das Kerngeschäft Unterricht noch besser hinzukriegen. Dazu gehört es, die Selbstständigkeit und Verantwortung der Schüler zu stärken“, sagt Annette Schmidt-Kob. Auch wenn die Qualitätsanalyse der Friedensschule unterm Strich ein dickes Lob attestiert, heiße dies nicht „Stempel drauf und fertig“. Der Unterricht sei ein ausbaufähiger Bereich. Daher habe man mit der Schulaufsicht eine Zielvereinbarung getroffen, hier für eine qualitative Verbesserung zu sorgen. „Jetzt setzen wir die Segel!“

Die Ergebnisse der Qualitätsanalyse sind nach Beschluss der Schulkonferenz auf der Homepage unter http://www.friedesschule.net veröffentlicht.

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