Ruckartige Lenkbewegungen

Bei Probefahrt: "PS-Profi" testet Gebrauchtwagen - Polizei-Einsatz!

BMW Produktion
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BMW (Symbolbild)

Lüdenscheid - Die Fahrübungen konnte die Polizei nicht übersehen. Nach einer Probefahrt auf der Werdohler Landstraße bekamen am Sonntagmorgen Verkäufer und Kaufinteressent Anzeigen wegen Verkehrsdelikten. 

Wie die Polizei mitteilte, wurde eine Polizeistreife gegen 11.50 Uhr auf eine BMW Limousine aufmerksam, weil sie mitten im Sonntagverkehr auf der Werdohler Landstraße mehrmals stark beschleunigte und ruckartige Lenkbewegungen ausführte. 

Außerdem fiel den Polizeibeamten das ungarische Händlerkennzeichen auf, das in Deutschland eigentlich gar nicht verwendet werden darf. Der BMW wurde durch die Polizei gestoppt und das Unheil nahm für den Kaufinteressierten seinen Lauf. 

Der 25-jährige Fahrer konnte weder Führerschein noch Fahrzeugpapiere vorweisen. Er gab an, dass er den Wagen nach der Proberunde zurückbringen wolle. Das erlaubten die Polizeibeamten nicht. 

Sie stellten die Kennzeichen und die Schlüssel des Fahrzeugs sicher und verboten dem Fahrer die Weiterfahrt. Anschließend statteten sie auch dem Verkäufer in einer Werkstatt einen Besuch ab. Ebenfalls als Tatverdächtiger gilt der Inhaber der Werkstatt. 

Jetzt ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen Straßenverkehrszulassungsordnung und Pflichtversicherungsgesetz und Fahrens ohne Führerschein bzw. gegen den Verkäufer oder Vermittler, weil er das Fahren ohne Führerschein zugelassen hat. 

Ob der 25-Jährige den BMW am Ende doch noch gekauft hat, konnte die Polizei nicht sagen. 

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