Prüfer haben auch Schulstandorte im Visier

LÜDENSCHEID ▪ Um den angespannten Haushalt zu entlasten, hat die Gemeindeprüfungsanstalt NRW Vorschläge erarbeitet, wie Einsparungen bei der Gebäudewirtschaft vorgenommen werden können.

Dabei macht sie auch vor den Schulstandorten nicht Halt und schlägt vor, die bestehenden Flächen kritisch zu beleuchten. Dazu sei eine Aktualisierung der Schulentwicklungsplanung erforderlich, die bei der Verwaltung in diesem auch auf der Agenda steht. Der Schulausschuss wird sich am Dienstag, 6. Juli, ab 17 Uhr in der Mensa der Hauptschule Stadtpark mit den Anregungen beschäftigen. Es gelte, die langfristige Schulplanung auch unter immobilienwirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betreiben. Einzubeziehen seien sowohl landesschulpolitische Erwägungen wie die Entwicklung an den Hauptschulen als auch lokale stadtpolitische Ziel- und Schwerpunkte. Hierbei müsse das Standortkonzept im Fokus stehen. Durch die Aufgabe von Standorten bestehe die Möglichkeit, den Haushalt nachhaltig zu entlasten. Gegebenenfalls entstehende zusätzliche Schülerbeförderungskosten seien im Hinblick auf die Entlastungen aus der Flächenreduzierung grundsätzlich akzeptabel. Außerdem empfehlen die Prüfer, die Umstellung auf Fremdreinigung der Schulen konsequent fortzusetzen. Um den Prozess zu beschleunigen, biete sich an, die Möglichkeite von Abfindungen zu prüfen. Ein weiteres Ziel solle es sein, die durchschnittlich betreute Fläche je Hausmeister spürbar zu erhöhen. Auch dies könne den städtischen Etat nachhaltig gesunden lassen. Gleichzeitig solle die Stadt den Kurs zur Überstundenreduzierung konsequent weiter verfolgen.

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