Ausdrucksstarke Chorsätze in der Christuskirche

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Kantor Wolfgang Kimpel ein zu ein offenen Chorprojekt.

Lüdenscheid - Im Rahmen eines offenen Chorprojektes, zu dem Kantor Wolfgang Kimpel eingeladen hatte, kommt es am Karfreitag in der Christuskirche zur Aufführung von Chorsätzen aus der Passionskantate „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ von Gottfried August Homilius (1774 - 1792).

Bachschüler Homilius, schon zu Lebzeiten als „jetzt wohl ausgemacht der beste Kirchenkomponist“ (Johann Friedrich Reichardt) gerühmt, war Kreuzkantor und Musikdirektor der Dresdner Hauptkirchen. Eine Seltenheit zu damaliger Zeit: Homilius’ Passionskantate wurde bereits 1775 in voller Partitur bei Breitkopf gedruckt, erreichte so große Verbreitung und erfreute sich im 18. und 19. Jahrhundert großer Beliebtheit.

Inhaltlich geht es nicht um eine Nacherzählung des in den Evangelien berichteten Geschehens, sondern um Passionsgeschichte aus persönlicher Sicht, werden die Gefühle eines Betrachters aufgenommen, herrscht subjektive Erzählweise vor. Den Text dazu schuf laut Homilius der evangelische Pfarrer Ernst August Buschmann (1725-1775). Zu Gehör kommen in der Christuskirche Teile der ausdrucksstarken Chorsätze.

An der Orgel wird Kantor Wolfgang Kimpel mit einer Bearbeitung von „O Haupt voll Blut und Wunden“ zu vernehmen sein. Chor- und Orgelmusik sind am Karfreitag, 18. April, in der Christuskirche zu hören. Beginn der Passionsmusik ist um 19 Uhr. - usc

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