Projekt „Hundewiese“ läuft an

In rund 100 Meter Pflichtabstand zur Wohnbebauung könnte die Hundewiese am Vogelberg entstehen.

Lüdenscheid - Der beste Freund des Menschen ist auch mal gerne unter seinesgleichen. Dies könnte, so ein Vorschlag des Bürgermeisters, künftig auf einer Hundewiese am Vogelberg möglich sein. Engagierte Hundebesitzer, die lange auf dieses Signal gewartet haben, stehen nun vor dem nächsten Problem: Wie finanziert man einen Zaun und organisiert den Betrieb?

Auf rund 15 000 Euro schätzt Monika Dobner die Kosten für einen stabilen Zaun, der – 1,60 Meter hoch, zwei Tore – 10 500 Quadratmeter Wiesenfläche umgeben soll. Dabei sei schon viel Eigenarbeit eingerechnet. „Wir als Verein“, sagt die Vorsitzende der Pfötchenhilfe aber auch, „machen das auf keinen Fall.“ Das könne man gar nicht. Zugleich ist die engagierte Hundebesitzerin aber auch federführend in der Bürgerinitiative, die sich nach einer Hundesteuer-Demonstration im vergangenen Jahr für eine Hundewiese stark gemacht hat, auf der die Vierbeiner sich ohne Leinenzwang austoben und beschnuppern können. Ob sich innerhalb der Bürgerinitiative ein Team findet, das sich von der Sponsorensuche bis hin zu organisatorischen Fragen der Herausforderung stellen will, werde sich in den nächsten zwei Monaten entscheiden, so Dobner. Falls ja, sei geplant, durch Angebote wie Spielstunden und Hundetraining sowie den Verkauf von Tages- bis Jahreskarten einen Teil des Geldes für den Zaun zu refinanzieren. Vorstellbar sei aber auch, Sponsoren durch Werbebanner am Zaun ein Forum zu geben. Zudem müssten sich die Hundewiese-Betreiber um Verwaltung, Pflege und Sauberhaltung des Platzes kümmern. Zwar solle es eine Spielwiese und kein Hundeklo sein, aber vermeiden ließen sich Hinterlassenschaften schließlich nicht. - sum

Wer die Idee unterstützen möchte, kann sich bei Monika Dobner unter Telefon 02 35 1/ 45 90 14 oder per E-Mail melden: monika.dobner@gmx.de.

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