Lüdenscheider Lüsterklemme

Das Programm der Kleinkunsttage

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Kulturhausleiterin Rebecca Egeling sowie Thomas Meermann und Kai Pritschow von der Sparkasse.

Lüdenscheid - Ab sofort liegen an der Theaterkasse des Kulturhauses – und nicht nur dort – frisch gedruckte Karten für die Lüdenscheider Kleinkunsttage parat. Vom 21. Februar bis zum 1. März wetteifern wieder fünf Kabarettisten in der Garderobenhalle des Kulturhauses um die Gunst des Publikums und die „Lüdenscheider Lüsterklemme“.

Mit Anne Folger und Lisa Catena sind im kommenden Jahr zwei weibliche Kabarettisten mit an Bord. Um die übersichtliche Anzahl der Kabarettistinnen weiß auch Kulturhausleiterin Rebecca Egeling. Um so mehr freut es sie, mit Anne Folger eine klassisch ausgebildete Klavierkabarettistin verpflichtet zu haben, die ihr Programm „Selbstläufer“ vorstellt.

„Gewöhnlich sein kann jeder“ heißt das Programm von Frank Fischer, der inzwischen mit seiner Stand-up-Comedy Preise gewonnen hat. Mit Bernd Gieseking und „Finne Dich selbst“ kommt westfälischer Humor nach Lüdenscheid. Das Thema: die Familie. In diesem Fall im engen Auto auf dem Roadtrip nach Finnland. Gieseking zeigt die Sicht eines Westfalen auf die Finnen.

Kleinkunsttage bereits zum 40. Mal

Politische Satire präsentiert Stefan Danziger mit seinem Programm „Was machen Sie eigentlich tagsüber?“. Er wird dabei seine Geschichtskenntnisse ausspielen und seine Sicht auf die Entwicklung der Geschichte darstellen. Der Schlussakkord gehört Lisa Catena, halb Schweizerin, halb Italienerin. Sie offenbart dem Publikum den „Panda-Code“, eine erfolgreiche Komödiantin, die die Korrektheit der Schweizer gern mal mit dem Credo der Italiener mischt: Wer am lautesten hupt, hat Vorfahrt.

Die Kleinkunsttage werden zum 40. Mal ausgerichtet, wie stets mit der Unterstützung der Sparkasse Lüdenscheid. „Mehr und mehr erobern Leute aus der Poetry-Szene die Kleinkunstbühnen“, erzählte Kulturhausleiterin Rebecca Egeling von ihren Erfahrungen auf der Suche nach passenden „Lüsterklemmen“-Künstlern. 

1500 Euro Preisgeld 

Insofern sei sie bereits dabei, mit Blick auf den Spielplan 2020/2021 den einen oder anderen Slammer für ein abendfüllendes Programm nach Lüdenscheid zu verpflichten: „Poetry Slam kann da eine Art Start-up für Kleinkunst sein.“ 1500 Euro Preisgeld stiftet die Sparkasse und einen Publikumspreis. Denn wie in jedem Jahr ist das Publikum die Jury.

 „Ich freue mich wieder auf die Kleinkunsttage“, so Marketingchef Thomas Meermann, und unterstrich, dass man auch nächstes Jahr gern als Sponsor mit im Boot sitzt. Die Kartenpreise sind stabil geblieben: 17 Euro für einen Platz am Tisch und 15 Euro für den Platz in der Stuhlreihe, jeweils plus Gebühr. Die Tischplätze sind nur an der Theaterkasse erhältlich, die anderen auch im Klein-Oho im Stern Center.

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