Problemimmobilien kaufen und entwickeln: Ist eine SEG die Rettung für Lüdenscheid?

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Auch das Industrie-Areal an der Wiesenstraße kommt möglicherweise für eine Wohnbebauung in Frage. Hier hat die Stadt sich für die Zeit nach der Aufgabe des Novelis-Werks ein Vorkaufsrecht gesichert.

Lüdenscheid - Die SPD-Fraktion im Stadtrat will prüfen lassen, ob es sinnvoll ist, eine Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) zu gründen.

In seinem Antrag an Bürgermeister Dieter Dzewas schreibt Fraktionschef Jens Voß unter anderem: „Lüdenscheid steht vor großen Herausforderungen. Bisher als Gewerbe- und Industriestandorte genutzte Gebiete werden als solche aufgegeben und sind einer sinnvollen Folgenutzung zuzuführen.“ 

Sowohl für Gewerbe und Industrie als auch für Wohnbelange müsse die Nachfrage befriedigt werden. Die Stadtverwaltung soll deshalb die Vor- und Nachteile einer SEG-Gründung darstellen und dabei auch mit der bisherigen Umsetzung in Lüdenscheid vergleichen. 

Außerdem soll die Behörde recherchieren, wie die Erfahrungen anderer Städte gleicher Größenordnung mit ihren Stadtentwicklungsgesellschaften ist. 

Ein entsprechender Bericht aus dem Rathaus soll nach Vorstellungen der Sozialdemokraten öffentlich in der Ratssitzung am 25. Mai vorgestellt werden. Doch eine Entscheidung über den SPD-Antrag fiel am Montagabend im Rat noch nicht. 

Zwar wurde kein Widerspruch aus den Fraktionen laut. Doch offenbar ist die Zeit für interne Beratungen zum Thema zu knapp gewesen. Nun diskutieren die Parteien das Thema und wollen in der nächsten Ratssitzung über den Antrag abstimmen.

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