Angler kämpfen gegen Verbreitung

Gift-Pflanze: Gefahr durch Riesenbärenklau im MK

+
Riesenbärenklau wird für die Angler im MK an sämtlichen heimischen Gewässern jährlich zum Problem.

Lüdenscheid - Jedes Jahr aufs Neue bereitet der Riesenbärenklau den Anglern an der Lenne, Volme, Hönne oder anderen Gewässern im Märkischen Kreis Probleme. Jetzt haben die Mitglieder des Lüdenscheider Angelsport-Clubs Petri Heil um den 1. Vorsitzenden Stefan Tackmann dem Doldenblütler den Kampf angesagt.

Dass die Herkulesstaude, wie der Riesenbärenklau auch genannt wird, dringend entfernt werden muss, liegt auch daran, dass sie für den Menschen gefährlich werden kann. Berührungen in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen, die schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen.

Zwar rund drei Monate später als sonst, aber bei Weitem nicht weniger notwendig war die Volme-Reinigung, die der Angelsport-Club Petri Heil am Samstag durchgeführt hat. 

20 Säcke voll mit Unrat, gesammelt entlang der Volme zwischen Stefansohl und Oberbrügge standen schließlich bereit, um von Mitarbeitern des Stadtreiniguns- und transport-Betriebs Lüdenscheid (STL) abgeholt zu werden. Unter anderem haben die rund 15 Vereinsmitglieder Rohre, Eisenplatten, Tapetenrollen und eine ganze Menge Plastikmüll aus der Volme und ihrem Uferbereich gesammelt.

Der Angelsport-Club Petri Heil aus Lüdenscheid hat die Volme-Reinigung übernommen.

Die Angler hatten die Aktion für Samstagnachmittag kurzfristig anberaumt, weil sie in den vergangenen Wochen an einigen Stellen entlang der Volme bereits erhebliche Müllberge entdeckt hatten, die unmittelbar beseitigt wurden. Unter anderem waren gegen über der Tankstelle an der Kreuzung zur Talstraße mehrere Säcke illegal entsorgt worden – so schwer, dass die Angler sie nicht selbst entfernen konnten, sondern der STL aktiv werden musste.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare