Grünabfall nur legal entsorgen

Grünabfälle gehören in die Bio-Tonne oder zum Recylinghof.

Lüdenscheid - Die erste Ausfahrt des Jahres mit dem Rasenmäher beschert dem Gartenbesitzer ein paar Körbe Grasschnitt – und der Stadt ein wiederkehrendes Problem. Der Grün- und Heckenschnitt, der gerne auch auf öffentlichen Grünflächen und innerstädtischen Forstbeständen entsorgt wird, verrottet in größeren Mengen schlecht, verfault und greift das Stammholz an.

„Ich kann zur Standsicherheit mancher Bäume nichts sagen, weil sie zu tief in den Gartenabfällen stehen“, so Gabriele Kaschke, die sich bei der Stadt um die Verkehrssicherheit von Straßen und Wegen kümmert.

Nicht viel besser verhält es sich mit illegal entsorgtem Heckenschnitt, der die Parks und Wäldchen unpassierbar machen kann und lange bis zur völligen Verrottung braucht. Weiteres Problem: Mit den Grünabfällen gelangen Gartengewächse in die Natur, die oft in der Lage sind, die heimische Flora zu verdrängen.

Fast jeder Stadtteil habe seine heimlichen Kippen in Schubkarrenreichweite, weiß auch Frank Bäcker vom STL. Gemeinsam weisen beide daher auf Entsorgungsmöglichkeiten hin, die nichts oder fast nichts kosten; so die Grünabfalltonnen zu 240 und 120 Liter, 120-Liter-Säcke aus Papier (79 Cent), die auch zusätzlich geordert werden können. Wer eine überzählige graue Tonne besitzt, kann sie mit einem braunen Deckel (20 Euro) zur Grüntonne umrüsten. Die Abfuhr ist kostenfrei im Zwei-Wochen-Rhythmus. Auch gebündelter Heckenschnitt wird mitgenommen. Bei großen oder Nachbarschaftsprojekten sind auch Container im Angebot. Unverändert bietet der STL auch Gutscheine zu 25 Euro an als Anreiz, sich einen Komposter anzuschaffen. Auch der Recyclinghof steht jedem Lüdenscheider offen.

- flo

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