Prinzip Hoffnung im Tanzcasino Schwarz-Gold

Schwarz-Gold-Vorsitzender Ralf Kleinert (l.) setzt unter anderem auf die Tanzlehrer Gernot Schmidt und Marieke Brinkmann, um die Existenz des traditionsreichen Tanzcasinos zu sichern.

Lüdenscheid - Das Tanzcasino Schwarz-Gold Lüdenscheid kämpft ums Überleben. Nach dem überraschenden Tod des Tanzlehrers Geza Lang Anfang Mai will der eingetragene Verein, der mit Lang wirtschaftlich und organisatorisch eng verflochten war, den Betrieb am Freitag wieder aufnehmen – und hofft auf den Zuspruch der Lüdenscheider.

Noch ist das Tanzcasino mit derzeit neun Mitgliedern und laut Vorsitzendem Ralf Kleinert bald mit acht Neuzugängen längst nicht aus dem Gröbsten heraus. Denn nach der Insolvenz Geza Langs vor ein paar Jahren tritt der Verein laut Kleinert als Hauptmieter der Räume an der Bräuckenstraße auf.

Die Miete muss weiter bezahlt werden, „denn wir kommen nicht aus dem Mietvertrag heraus“, so der Vorsitzende, der das Tanzcasino seit 1997 führt. „Wenn’s nicht klappt, müssen wir Insolvenz anmelden.“ Aber man wolle gerne weitermachen. Schwarz-Gold wurde 1977 unter dem Dach der Tanzschule Scheibelhut an der Thünenstraße gegründet.

Für das Überleben des Vereins und eine erfolgreiche Zukunft hat der Schwarz-Gold-Vorstand schon Grundsteine gelegt. Im Team ist neben Tanzlehrer Gernot Schmidt, der jetzt auch die neu eröffnete Tanzschule Geza Langs in Meinerzhagen übernommen hat, die angehende Tanzlehrerin Marieke Brinkmann.

Die Übungsstunden im Tanzcasino sollen zunächst zu den gewohnten Tanzschulzeiten stattfinden. Im Angebot sind Tanzkreise, aber auch Anfänger- oder Crashkurse für jeden Geschmack.

Infos unter www.tanzcasino-schwarz-gold-luedenscheid.de

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