Erste Landesurkunde für 50-jähriges Bestehen in NRW 

Premieren-Jubiläum der Lüdenscheider Jugendfeuerwehr

+
Gruppenbild der Kinder- und Jugendfeuerwehr mit ihren beiden Leitern und Betreuern.

Lüdenscheid -  Mit 250 Gästen aus nah und fern – unter ihnen Ministerialrat Helmut Probst vom Innenministerium und Kreisbrandmeister Michael Kling – hat die Lüdenscheider Jugendfeuerwehr im Kulturhaus ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Ein abwechslungsreiches Programm mit Grußworten, guter Musik, Spiel & Spaß für die Kinder mit Marco Köhler (Schubidu), humorvollem Quiz nach dem Motto Groß gegen Klein und gemeinsamem Essen hatte der Förderverein als Organisator für den festlichen Anlass zusammengestellt.

Als Moderator führte am Samstag Museumsleiter Dr. Eckhard Trox humorvoll durch einen Abend, in dem in Wort und Bild viel Raum für Rückblick und Ausblick, Würdigungen und Einblick in die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses vorhanden war. Weit ausholend, stellte er zwischen einem alten Löscheimer aus dem Museumsbestand, der Wehr und der Sparkasse als Hauptsponsor der Feierlichkeiten eine Verbindung her.

Jubiläumsfest 50 Jahre Jugendfeuerwehr

Höhepunkt der Veranstaltung, an der zahlreiche Ehrengäste, auswärtige Jugendfeuerwehren, Vertreter der Löschgruppen und Familienangehörige teilnahmen, war die Verleihung der ersten Urkunde des Landes NRW für das 50-jährige Bestehen einer Jugendfeuerwehr durch Helmut Probst. Stellvertretend für die gesamte Truppe nahmen Kevin Dittmann und Maik Emke (Leitung) die Ehrenurkunde entgegen.

Anhand der Powerpoint-Präsentation von Sven Dunkel ging Probst auf Spiel, Spaß und Abenteuer, Übungen, Sport, Wettkampf und Gemeinschaft bei der Jugendfeuerwehr ein. 

Das runde Jubiläum nahm Bürgermeister Dieter Dzewas zum Anlass, ausführlich auf die Entstehung und Geschichte der Jugendfeuerwehr einzugehen. Am Namen Hugo Wever machte er die Gründung der Lüdenscheider Jugendfeuerwehr fest. Auf Meilensteine der Entwicklung – die Aufnahme von Mädchen, Gründung der Löschzwerge (2012) und Arbeit des Fördervereins – ging er ein. Als Geschenk hatte er Karten für einen Schwimmbad-Aufenthalt samt Verpflegung dabei. 

„Ohne euch wird es brenzlig“

Auf das Gründungsdatum 17. Februar 1968 und den Gedanken, Menschen zu helfen und Jugendlichen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu verschaffen, kam Stadtbrandinspektor Martin Walter in seinem Vortrag zu sprechen. Unter anderem auf die kommunale Neugliederung, durch die 1969 Jugendliche aus den Ortsteilen Brügge, Lösenbach, Oberrahmede, Brüninghausen und Homert aufgenommen werden konnten, sowie die Verdienste der Leiter und Betreuer ging er ein. Aus der Jugendfeuerwehr seien viele (Führungs)Kräfte hervorgegangen. „Ohne euch wird es brenzlig“, lobte er. 

Eine bemerkenswerte Ansprache hielt Kreisbrandmeister Michael Kling, der in Zeiten von Köthen und Chemnitz die große Bedeutung prägender Jugendarbeit und der Weitergabe von Werten wie Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Treue, Respekt und Zivilcourage herausstellte. „Jugendarbeit ist wichtiger denn je“, betonte er. 

Einen Ehrenteller der Feuerwehr des Märkischen Kreises gab’s als Präsent. Detailliert stellte abschließend Jürgen Flemming, stellvertretender Wehrleiter, die Aufgaben der Jugendfeuerwehr vor. Mit Glaspokalen für die auswärtigen Jugendfeuerwehren und Präsenten für die Lüdenscheider Mitglieder sorgte die Wehrleitung für eine bleibende Erinnerung an den großen Tag. 

Gute-Laune-Musik von „Smooth Jazz“ und „Bäng Bäng“

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der jungen Lüdenscheider Formation „Smooth Jazz“ und der Gruppe „Bäng Bäng“ um Sänger/Trompeter Thomas Wurth. Spritzige, zündende Gute-Laune-Musik hatten die beiden Gruppen zur Freude der Feiernden im Gepäck.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare