Premiere: „Tag der Pflege“ am Samstag

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20 Pflegeeinrichtungen und Institutionen laden auf Initiative des Netzwerks Demenz für kommenden Samstag zum „Tag der Pflege“ ins Bürgerforum ein. Anschließend öffnen die Einrichtungen ihre Türen.

Lüdenscheid - Sie möchten umfassend, aber ganz unverbindlich informieren. Und dazu einladen, sich auf ein Thema einzulassen, das zum Teil als große Hürde empfunden wird, zugleich aber immer mehr an Bedeutung gewinnt: die Pflege älterer Menschen. Und so veranstalten die Mitglieder des Netzwerks Demenz am Samstag den ersten „Tag der Pflege“ im Bürgerforum – und 20 Einrichtungen und Institutionen machen mit.

Dabei soll es gar nicht vorrangig um das Thema Demenz gehen, sondern vielmehr um die häusliche und stationäre Pflege. Welche Einrichtungen gibt es vor Ort? Welche Alternativen gibt es zur stationären Unterbringung? Was gilt es zu berücksichtigen?

Diese und viele weitere Fragen sollen in einer lockeren Atmosphäre zur Sprache kommen und in persönlichen Gesprächen geklärt werden. Deshalb haben die Veranstalter den Aktionstag auch zweigeteilt:

Zwischen 11 und 13 Uhr sind Interessierte zunächst ins Bürgerforum des Rathauses eingeladen. Dort präsentieren sich Senioreneinrichtungen, Pflegedienste und Institutionen an Info-Ständen, laden zu Beratungs-Gesprächen ein und halten umfangreiches Info-Material bereit.

Ein Grußwort des Bürgermeisters ist für 12 Uhr vorgesehen. Zudem präsentiert sich um 11.15 Uhr die Sportgruppe „Fit für 100“, ein Ballon-Künstler wird seine Runden drehen und im Märchenzelt gibt es Geschichten für Jung und Alt. Zwischendurch können sich die Besucher mit Getränken sowie Snacks stärken.

Ab 13 Uhr startet dann der zweite Teil des Aktionstages: Die 20 Institutionen öffnen ihre Türen und laden vor Ort zu Rundgängen durch ihre Häuser ein. Dazu gibt es unter anderem Beamerpräsentationen, Beratungen, Kaffee, Plätzchen und Snacks.

Interessierten soll damit die Möglichkeit gegeben werden, mehrere Einrichtungen an einem Tag zu besichtigen und möglicherweise Vergleiche anzustellen. „Wir freuen uns, dass so viele Einrichtungen mitmachen und erhoffen uns ein reges Interesse“, wünschen sich Susanne Zarges und Anja Weber von der Stabsstelle Demografie/Sozialplanung viele Besucher. Denn Ziel sei es, so eine Veranstaltung dauerhaft in Lüdenscheid zu etablieren.

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