Premiere im Lüdenscheider Kunststoff-Institut mit eigener Ausbildungsmesse

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In weitem Umkreis hat das Kunststoff-Institut bei Schulen für den Besuch der Ausbildungsmesse geworben.

Lüdenscheid - Mit einer eigenen Ausbildungsmesse für Berufe in der Kunststoffverarbeitung hat das Kunststoff-Institut am Freitag eine Premiere gewagt. Ziel ist es, Mitgliedsfirmen direkten Kontakt zum Nachwuchs zu ermöglichen und den jungen Leuten Einblick in Berufsbilder zu geben. 

Sie gehen neue Wege und lernen dabei selbst noch dazu: Erstmals hat das Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft (KIMW) am Freitag eine Ausbildungsmesse veranstaltet. „Wir haben gedacht, wir können fünf bis sechs Berufe darstellen“, sagt Dipl.-Ing. Torsten Urban, für Aus- und Weiterbildung zuständig. Am Ende sind es 17 geworden.

„Wir haben selbst nicht damit gerechnet, dass die Kunststoffverarbeitung so vielfältig ist“, sagt Urban. Auch deshalb habe sich die Premiere gelohnt. 110 Schulen hatte man in einem 20-Kilometer-Radius angeschrieben. 25 Ausbildungsbetriebe aus den Mitgliedsfirmen nutzten die Gelegenheit, sich mitten zwischen den Kunststoffmaschinen im Technikum zwischen Karolinen- und Lutherstraße zu präsentierten. 

Damit erfüllt das Institut zugleich den Grundauftrag, Mitgliedsfirmen mit dem Nachwuchs in Kontakt zu bringen. Etabliert sich diese Ausbildungsmesse, ist eine Aufstockung auf bis zu 30 Firmen denkbar – meist aus der Region, aber nicht nur.

 Bis zu 800 Besucher seien denkbar, so Urban. Ob Termin und Angebot gepasst hätten, werde sich zeigen. Aber der Aufbau mitten in der Werkhalle sei schon ein Alleinstellungsmerkmal: Es rieche nach Kunststoff, hier und da werde etwas gefertigt, man könne Produkte anfassen – kurzum, die Schüler schnupperten in die Praxis. 

Das, ergänzte Bürgermeister Dieter Dzewas zum Auftakt, geschehe viel zu selten. Er empfahl dem Nachwuchs daher Praktika: „Viele junge Leute kennen Betriebe nicht mehr von innen.“

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