Preisverdächtiger Kartoffelsalat

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Der Kartoffelsalat von Angela Ebsen könnte bald in jedem Supermarkt-Regal stehen. Denn: Die Lüdenscheiderin steht im Finale des „Homann“-Kartoffelsalat-Wettbewerbs.

LÜDENSCHEID ▪ „Angela, machst du wieder deinen Kartoffelsalat?“ Diese Frage ist Angela Ebsen seit Jahren gewohnt: Ob bei Familienfeiern oder Feten im Freundeskreis – der Kartoffelsalat der Lüdenscheiderin darf nicht fehlen.

Mit ein bisschen Glück könnte der Salat bald in ganz Deutschland auf dem Tisch stehen, denn: Die 48-Jährige hat an dem Wettbewerb „Homann sucht den leckersten Kartoffelsalat“ teilgenommen – und gehört nun zu den zehn Finalisten. Sollte sie gewinnen, geht ihr Salat „in Serie“.

„Als meine Freunde sagten, ich solle da mitmachen, habe ich mich erst gesträubt. Aber kurz vor Absendeschluss habe ich mich doch noch umstimmen lassen“, erzählt Angela Ebsen im Gespräch mit den LN. Über die Homepage der Firma mit Sitz in Dissen (am Teutoburger Wald) galt es, die Zutaten des Salates anzukreuzen. Den ganzen Mai über hatten die Internet-Nutzer dann die Möglichkeit, für ihr Lieblingsrezept abzustimmen. Laut Unternehmen hatte es rund 4000 Rezept-Einsendungen gegeben, dementsprechend hoch war auch die Beteiligung bei der Abstimmung.

Und so mobilisierte natürlich auch Angela Ebsen ihren Freundes- und Bekanntenkreis, für sie zu stimmen. „Eigentlich war das Rezept erst einmal zweitrangig“, erzählt die Lüdenscheiderin mit einem Augenzwinkern. Doch am Ende reichte es: Sie bekam die zehntmeisten Stimmen. Und das bedeutet: Angela Ebsen fährt in der kommenden Woche zum Finale nach Dissen. Gemeinsam mit Moderatorin Barbara Schöneberger wird sie ihren Kartoffelsalat vor den Augen der Jury zubereiten. Die Fachleute, darunter Mitarbeiter des Unternehmens, ein Kartoffelbauer sowie ein Koch, stimmen während des Events ab, wer das leckerste Rezept hat und den Wettbewerb gewinnt. Der neue Kartoffelsalat wird dann nicht nur nach dem Gewinner benannt, sondern auch von Barbara Schöneberger im Fernsehen beworben. Ab August könnte der Lüdenscheider Kartoffelsalat „Angela“ dann in den Supermarkt-Regalen stehen.

Doch damit rechnet Angela Ebsen nach eigener Aussage nicht. Dabei hat sie „ihren“ Salat selbst entwickelt, die Zutaten selbst zusammen gestellt. So beinhaltet er statt Zwiebeln Porree, saure Gurken wurden durch frische ersetzt und statt Majonäse gibt es eine Sauce aus Eigelb, erzählt die Hobbyköchin. „Und nicht zu vergessen, die herzhafte Würzung, aber die bleibt mein Geheimnis.“ ▪ Kerstin Zacharias

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