„Post it" - Jugendliche zeigen ihr politisches Stadtbild

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Das Planungsteam (v.l.): Barbara Kleine, Michael Heide-Gentz, Janina Schmidt, Konstantin Spindler und Dietrich Vehse.

Lüdenscheid - Kommunalpolitische Themen für Jugendliche interessant zu machen, junge Lüdenscheider mit Politikern in Kontakt zu bringen und die Auseinandersetzung Jugendlicher mit ihrem Umfeld zu fördern – das sind die wesentlichen Ziele der Aktion „Post it – dein Lüdenscheid“.

Von Olaf Moos

Das Jugendkulturbüro und der Stadtjugendring schreiben in Kooperation mit dem Jugendamt und Zuschüssen des Landesjugendrings einen Fotowettbewerb aus. Junge Lüdenscheider sollen mit ihren Bildern zeigen, wo in der Stadt es ihnen besonders gut gefällt, aber auch, wo sie sich gar nicht wohlfühlen. Wie Michael Heide-Gentz vom Vorbereitungsteam sagt, werde der Aufwand für die Teilnehmer gering sein. „Junge Menschen fotografieren viel mit Smartphones, da haken wir ein.“

Die Wettbewerbsteilnehmer können ihre Fotos direkt vom Handy per „WhatsApp“ an die Veranstalter schicken, und zwar unter der Rufnummer 01 52 / 58 11 29 50. Die Bilder können außerdem unter der Adresse facebook.com/jugendkulturbüro  im Internet hochgeladen oder per Mail an mail@sjr-luedenscheid.de geschickt werden. Erwünscht sind kurze Begleittexte zu den Fotos. Einsendeschluss: 18. Mai, 24 Uhr. Eine Jury trifft die Vorauswahl zur Endausscheidung.

Und die soll am 20. Mai ab 18 Uhr im Bürgerforum des Rathauses stattfinden. Bei dieser Gelegenheit können die Gäste mit zweien der drei Bürgermeister-Kandidaten diskutieren. Außerdem sind jugendpolitische Sprecher der Ratsfraktionen eingeladen. NPD-Kandidat Haase steht nicht auf der Einladungsliste. Heide-Gentz: „Das entspricht der Satzung des Stadtjugendrings. Wir wollen militaristischen, nationalistischen, rassendiskriminierenden und totalitären Tendenzen entgegenwirken.“

Die Fotografen dürfen auf Sachpreise im Gesamtwert von 250 Euro hoffen. Die Gäste des Diskussionsabends werden per Abstimmung über die Gewinner der Aktion entscheiden.

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