Graf-Engelbert-Fest

Positives Fazit nach Lüdenscheider Graf-Engelbert-Fest

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Das „Epizentrum“ des Graf-Engelbert-Festes lag erwartungsgemäß auf dem gleichnamigen Platz. Rund um den Brunnen war das Gedränge am dichtesten.

Lüdenscheid - Es passte perfekt: Zwischen zwei stürmischen Regentagen lachte am Sonntag die Sonne. Damit war das Graf-Engelbert-Fest gerettet. Dass aber der Ansturm auf die Altstadt zwischen 12 und 18 Uhr so gewaltig ausfallen würde, damit haben Veranstalter und Händler offenbar nicht gerechnet.

Laufend musste Kuchen nachgelegt werden. Und bereits um 16.45 Uhr brutzelte das letzte Steak auf dem Grill vor dem Gemeindezentrum der Erlöserkirche.

Spätestens mit dem 4. Mittelalter-Spektakel haben die aktiven Mitglieder des Altstadtvereins das Fest im Lüdenscheider Veranstaltungskalender etabliert. Dass neben den malerischen Gassen auch die obere Wilhelmstraße in das Geschehen eingebunden wurde, ist für Sigrid Schröder ein Gewinn. „Die obere Wilhelmstraße ist Teil der Altstadt, das muss in den Köpfen der Menschen erstmal ankommen.“

Ein Lob hat die Vereinsvorsitzende auch für die Einsatzkräfte des STL. Sperrmüllhaufen vor dem Fest wurden beseitigt, und gestern in aller Frühe machten die Männer in der Altstadt „klar Schiff“. Überbleibsel der Strohballen fegten die ehrenamtlichen Helfer selbst zusammen.

Altstadtfest

Auch die beteiligten Händler und Künstler haben laut Sigrid Schröder nur positive Resumees gezogen. „Die Bands, die Stadtwacht, die Fahnenschwenker oder der Gaukler – alle wollen 2016 wieder dabei sein.“ Das gilt vor allem für die Anbieter, deren Stände am dichtesten umlagert waren – etwa die Weinbude oder der Grill. Fünf Schweine und stapelweise Steaks haben die Metzger im Laufe des Tages an ihre kunden „verfüttert“.

Der „Rausschmeißer“ kam dann pünktlich. Gegen 18.15 Uhr setzte der Regen ein. Und ließ auch die letzten Unentwegten den Heimweg antreten.

Drei Fragen an Sigrid Schröder

Welcher Eindruck bleibt Ihnen als schönster in Erinnerung?

Sigrid Schröder

Dass mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen ist – viele nette Menschen in unserer wunderschönen Lüdenscheider Altstadt, und darüber ein strahlend blauer Himmel. Und der Einsatz der Helfer, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.

Was hat Ihnen nicht so gut gefallen?

Dazu fällt mir überhaupt nichts ein. Es gab diesmal tatsächlich keine negativen Erfahrungen oder Ereignisse – von den ganzen Anstrengungen mal abgesehen.

Wann erlebt Lüdenscheid das nächste Graf-Engelbert-Fest?

Einen festen Termin haben wir jetzt natürlich noch nicht. Aber für uns ist nach dieser tollen Erfahrung klar, dass wir im nächsten Jahr wieder ein solches Fest veranstalten wollen. Unser Konzept hat sich im wesentlichen bewährt, so dass wir kaum etwas ändern werden. Woran wir noch arbeiten müssen, ist aber sicher die Zahl der ehrenamtlichen Helfer. Wir könnten mehr Unterstützung gebrauchen.

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