Anspruchsvolle Vorstellung im Kammermusiksaal

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Begleitet von Andrea Ertz bot der junge Bariton Florian Conze Liebeslieder und die Arie des Leporello aus der Mozart-Oper „Don Giovanni“.

Lüdenscheid - Ein durchweg positives Bild haben die Solisten eines Konzertes im Rahmen der Studienvorbereitung auf die Aufnahmeprüfung für das Studium an einer Musikhochschule in der städtischen Musikschule hinterlassen. Posaunistin Cathy Strehmel und Bariton Florian Conze stellten sich mit ihren anspruchsvollen Programmen dem Publikum im Kammermusiksaal.

Conze eröffnete den Reigen mit der einfühlsamen Vertonung des Gedichtes „Caro mio ben“. Stimmung und Ausdruck gab Conze trefflich wieder, widmete sich darauf Johannes Brahms’ Vertonung „Sonntag“ (opus 47 Nr. 3), ebenfalls ein Liebeslied, jedoch mit eher heiterer Grundstimmung. Von hier zu Schuberts berühmten „Ave Maria“ zu gelangen zeigte sich als hinreichend mutiger Schritt. Als weit gelungener erwies sich die Arie des Leporello aus der Mozart-Oper „Don Giovanni“, „Notte e giorno faticar“ wie auch Samuel Barbers (1910 -1981) schwere Linie in „Church Bell at Night“ aus dem Liederzyklus „Hermit Songs“.

Mit Cathy Strehmel, mittlerweile Jungstudentin bei Peter Stuhec an der Musikhochschule Wuppertal, zeigte ein weiteres „Eigengewächs“ der städtischen Musikschule ihr Können. Die junge Posaunistin unterstrich ihren Ruf als Ausnahmetalent, erwies sich sowohl mit Alexandre Guilmants „Morceau Symphonique“ als auch mit ihrer Interpretation von Telemanns Sonate-f-Moll (Der getreue Musik-Meister) als sattelfest und überzeugend, klanglich bisweilen hinreißend. Begleitet wurde sie von Monika Schule-Huermann. -  usc

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