Verfolgung: Rollerfahrern „in die Helme gepinkelt“

Lüdenscheid - Ein kurioses Ende fand am Dienstagabend eine Verfolgungsjagd zwischen der Polizei und drei Motorroller-Fahrern. Im Mittelpunkt des Geschehens: die unbenutzten oder vielmehr anderweitig genutzten Helme.

Gegen 23.20 Uhr waren die drei 16-Jährigen auf der Werdohler Landstraße in Richtung Brunscheider Straße unterwegs. Dem ihnen entgegenkommenden Streifenwagen fiel auf, dass zwei von ihnen keinen Helm trugen. Weil die Rollerfahrer weder auf Anhaltezeichen noch auf Lautsprecheraufforderungen der Polizisten reagierten, wurde eine Verfolgungsjagd mit einem zweiten Streifenwagen eingeleitet. Ein erster Flüchtiger wurde hinter dem Haus mit der Nummer 65 angetroffen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er nicht nur keinen Helm trug, sondern auch keine Fahrerlaubnis und keinen Versicherungsschutz hatte.

Die beiden anderen Rollerfahrer fanden die Beamten hinter einem Komposthaufen. Auf die Frage, warum sie die mitgeführten Helme nicht getragen hätten, gaben sie an, „dass man ihnen auf dem Schützenfest da hinein gepinkelt hätte“. Auch die beiden hatten keine gültige Fahrerlaubnis – und die angeblich umgeknickten Kennzeichen wurden als Missbrauch gewertet. Strafanzeigen für alle drei Fahrer werden folgen.

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