Schwerpunktkontrolle

Handy am Steuer - Polizei erwischt 40 Autofahrer

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Lüdenscheid - Die Lüdenscheider Polizei bilanziert für eine Schwerpunktkontrolle 40 Handyverstöße. Sechseinhalb Stunden lang hatten Beamte des Verkehrsdienstes am Freitag gezielt nach Autofahrern mit Mobiltelefon in der Hand gesucht.

Mit 100 Euro Bußgeld und einem Punkt im Verkehrszentralregister müssen die erwischten Verkehrssünder rechnen. Die Schwerpunktkontrolle sollte sich vor allem gegen die Ablenkung am Steuer durch Mobiltelefone und andere elektronische Geräte richten. 

Die Beamten ahndeten aber auch weitere Verstöße: So hatte ein 44 Jahre alter Mann aus Schwelm die Lenk- und Ruhezeiten nicht wie gesetzlich vorgeschrieben dokumentiert. 

Gegen einen 25-jährigen Lüdenscheider wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, weil er abfallrechtliche Vorschriften missachtet hatte, teilt die Polizei außerdem mit. 

Aufgrund der Vielzahl der festgestellten Verstöße werde deutlich, wie viele Verkehrsteilnehmer sich am Steuer durch die Benutzung von Handys oder anderen elektronischen Geräten ablenken lassen. 

Im Rahmen von verkehrsdidaktischen Gesprächen sei den Verkehrssündern aufgezeigt worden, dass beim Befahren einer innerörtlichen Straße mit 50 km/h selbst ein kurzer Blick auf das Handy genügt, um circa 13 Meter in der Sekunde im "Blindflug" zurückzulegen - eine angemessene Reaktion beim plötzlichen Auftreten von Hindernissen sei dann nicht mehr möglich. - eB

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