Am Buckesfeld in Lüdenscheid

Jugendlicher betrunken am Lenker - doch das war nicht sein einziges Problem

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Symbolbild

Lüdenscheid - Ein Jugendlicher radelt in Schlangenlinien über die Straße. Warum, findet die Polizei schnell heraus. Und noch etwas anderes.

Weil er in Schlangenlinien über die Buckesfelder Straße radelte, erwischte die Polizei in der Nacht zu Mittwoch um 1.14 Uhr einen Fahrraddieb. Der 17-jährige Schalksmühler war deutlich alkoholisiert und gab an, das Fahrrad "gefunden" zu haben.

Die Polizeistreife verfrachtete den jungen Mann zwecks Blutentnahme zur Wache. Dumm für ihn: Zeitgleich meldete sich der rechtmäßige Besitzer des hochwertigen Rades, um den Diebstahl seines Fahrzeugs zu melden. Das konnte er dann gleich wieder entgegen nehmen.

Die Polizei schrieb nun Anzeigen wegen Diebstahls und Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Das sagt die Polizei:

Wer betrunken Fahrrad fährt, der riskiert seinen Pkw-Führerschein und drei Punkte in der Flensburger "Verkehrssünderkartei". Die Straßenverkehrsbehörde kann eine Medizinisch-psychologische Untersuchung ("Idiotentest") und eine Einziehung des Führerscheins anordnen. Das gilt jedoch auch bereits mit niedrigeren Blutalkoholwerten, wenn betrunkene Radler durch ihre Fahrweise auffallen oder sogar andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

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