"Friedensschule in einem guten Zustand"

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Die Friedensschule

Lüdenscheid -  Parteiübergreifend sind sich die Mitglieder des Lüdenscheider Schul- und Sportausschusses einig darüber, dass der Kreistag in seiner nächsten Sitzung noch nicht über die beabsichtigte Standortaufgabe der Friedensschule an der Freiherr-vom-Stein-Straße entscheiden sollte.

„Der Märkische Kreis sollte noch einmal ernsthaft darüber nachdenken und auf die Stadt zugehen“, erklärte am Donnerstag Ausschuss-Vorsitzender Jens Voß im Namen des Gremiums. 

Bei einer Begehung der Friedensschule hatten sich Vertreter der Ratsparteien sowie von der Zentralen Gebäudewirtschaft sowie des Fachbereichs Jugend, Bildung und Sport ein Bild von dem Zustand der Schule gemacht.

„Wir waren über den guten Zustand der Schule erstaunt und haben keine Defizite feststellen können, die Sanierungskosten von rund drei Millionen Euro rechtfertigen“, meinte Voß. Diesen Betrag hatte der Märkische Kreis genannt und auch als eine Begründung für die Aufgabe des Standortes und die Verlegung nach Altena-Rahmede formuliert.

Dem steht nun der positive Eindruck der Lüdenscheider entgegen: „Unseres Erachtens müssten zum Beispiel nicht die Bodenbeläge komplett erneuert werden. Die Lehrküche ist in einem Top-Zustand. Das Mobiliar in den Klassen ist ebenfalls gut erhalten. Einige Fenster sind blind und müssten ausgetauscht werden. Die Funktionsküche könnte genutzt werden“, listet Jens Voß auf.

Hinzu komme die Nähe zur Stadt. Es gehöre ja auch zum Konzept der Förderschule Lernen, dass Schüler in der Stadt selbst einkauften und kochten. In der Mensa könnten, fiele die Bühne weg, bis zu 100 Schüler essen.

90 von 120 Schülern kämen zudem aus Lüdenscheid. Belasse man es bei diesem einen Förderschwerpunkt, sei die Schule jedenfalls groß genug.

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