Politiker debattieren über höhere Steuern

Unternehmen und Hausbesitzer sollen die leere Stadtkasse wieder füllen.

LÜDENSCHEID - Im Hauptausschuss am Montag, 8. November, wird es für die Lüdenscheider Politik auch um die Vorschläge der Stadtverwaltung gehen, die Hebesätze der Gewerbesteuer und der Grundsteuer B für Hausbesitzer auf den Landesdurchschnitt anzuheben, wie es für Gemeinden im Nothaushalt vorgesehen ist.

In der ursprünglichen Fassung lag der NRW-Satz noch bei 424 Punkten, inzwischen ist er auf 429 geklettert. Das soll in Lüdenscheid nun nachvollzogen werden: Die hier seit 2002 geltenden 398 Punkte sollen auf 429 Punkte steigen. Die Stadt würde 800 000 Euro jährlich mehr einnehmen.

Die Gewerbesteuer, die Unternehmen zahlen müssen, soll um 2 Prozentpunkte auf 434 steigen. Hier wird ebenfalls der Landesschnitt zu Grunde gelegt. Im Ergebnis könnten laut Verwaltung je nach Konjunkturentwicklung Mehreinnahmen zwischen 115 000 und 160 000 Euro jährlich erzielt werden.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare