Politik gibt grünes Licht für die „Hohfuhr-Terrassen“

So könnte eines der elf geplanten Einfamilienhäuser auf den „Hohfuhr-Terrassen“ aussehen. Baubeginn soll im Herbst sein.

LÜDENSCHEID ▪ Grünes Licht gab der Planungsausschuss jetzt für das künftige Wohngebiet „Hohfuhr-Terrassen“ auf dem Gelände der ehemaligen Kinderklinik.

Dort soll ab Herbst ein hochwertiges Quartier mit acht Stadtvillen und elf Einfamilienhäusern entstehen – auf Grundstücken zwischen 870 und 1300 Quadratmetern in Südhanglage. Lebhaftes Interesse künftiger Bauherren aus Lüdenscheid, aber auch Bochum oder Kiel vermeldete im Ausschuss und vor der Presse der heimische Projektentwickler Roland Rothmann – für ihn kein Wunder: „Wir setzen hier ja wirklich neue Maßstäbe in Architektur und Ästhetik.“

Als Novum für Lüdenscheid gilt etwa ein Gestaltungsleitfaden. Er soll kubische Formen für die Gebäude als Leitmotiv sichern und zugleich allen Architekten die Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung aufzeigen. „Einheit in Vielfalt“ nannte dies die Aachener Architektin Prof. Christa Reicher vom Büro „reicher haase“, das als Sieger aus dem vorgeschalteten Gestaltungswettbewerb hervorgegangen war. Von der Zwei-Zimmer-Wohnung bis zum großen Einfamilienhaus sollen die Hohfuhr-Terrassen ein vielgestaltiges Wohngebiet werden.

Auf den Hohfuhr-Terrassen sollen junge Führungskräfte und ihre Familien ebenso ein Zuhause finden wie ältere Menschen nach dem Berufsleben. Darauf, eine gedeihliche Nachbarschaft von Jung und Alt zu unterstützen, habe sie in der Struktur großen Wert gelegt, erklärte Reicher.

Den Bedarf für ein solches Quartier machte Dr. Günter Peters, Geschäftsführer der Märkischen Kliniken GmbH, etwa an Nachfragen aus der Ärzteschaft fest. Bürgermeister Dieter Dzewas äußerte die Hoffnung, „dass diese wichtige, sensible Fläche auch attraktiv für Neubürger ist“.

Fachbereichsleiter Martin Bärwolf hob hervor, dass Lüdenscheid auch gehobene Wohnareale anbieten müsse: „Das gehört ebenso dazu wie die neuen Häuser im sozialen Wohnungsbau an der Gartenstraße.“ Wer sich auf den Hohfuhr-terrassen niederlasse, müsse sich dank der großzügigen Zuschnitte, der eingesetzten Baumaterialien, aber auch der innenstadtnahen Lage keine Sorge um die Werthaltigkeit seiner Immobilie machen.

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