Marian Heuser gibt Workshop

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Die Zeppelin-Schüler bekamen bei dem Workshop Einblicke in die Slam-Szene.

Lüdenscheid - Viel besser, als bei einem Poetry-Slam einfach nur zuzuhören, ist es, selbst mitzumachen. Dieses Bedürfnis möchte der Autor, Poetry-Slammer und Mastermind der erfolgreichen Slam-Reihe „World of Wordcraft“ auch bei und Schülern des Zeppelin-Gymnasiums wecken.

An zwei Tagen vermittelte Heuser den zwölf Teilnehmern, welche Regeln bei einem Poetry-Slam beachtet werden müssen, was einen guten Slam-Text ausmacht und wie man ihn korrekt vorträgt. Dabei vermittelte Heuser nicht nur die Theorie, sondern machte den Jugendlichen auch vor, wie es richtig geht, zum Beispiel, in dem er seinen selbst verfassten Text „Konsumfreiheit oder Die Freiheit nehm’ ich mir“ vortrug.

Der Beitrag, der sich überwiegend aus den Floskeln unterschiedlicher Werbespots zusammensetzt und eine augenzwinkernde Konsumkritik darstellt, kam bei den Jugendlichen gut an. Auch die fünf Regeln, die für eine Slam-Veranstaltung gelten, vermittelte Marian Heuser den Schülerinnen und Schülern.

Der Grundsatz „Respect the Poet“ steht dabei an oberster Stelle. Alle vorgetragenen Texte müssen selbst verfasst sein, und das Zeitlimit von sechs Minuten pro Textvortrag muss strikt eingehalten werden. Verkleidungen und Requisiten sind nicht erlaubt, und der Slammer darf keinen durchgängigen Gesangsvortrag abliefern, da die gesanglichen Fähigkeiten eines guten Sängers nicht von einem unter Umständen nur mäßigen Text ablenken sollen.

Einige von den Jugendlichen im Rahmen des Workshops selbst verfassten Beiträge werden in Kürze auf der Homepage des Zeppelin-Gymnasiums (www.zeppelin-gymnasium.de) veröffentlicht. Neben dem Zeppelin-Gymnasium ist Marian Heuser mit seinem Poetry-Slam-Workshop auch noch in jeweils einer Schule in Menden und Kierspe zu Gast. Ausgewählte Beiträge aus allen drei Schulen sollen dann beim Newcomer-Slam am Freitag, 2. November 2018, im Lüdenscheider Kulturhaus zu hören sein.

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