Poetry Slam im Kulturhaus

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Sebastian Hahn gehört zu den Slammern im Wettstreit um die "Goldene Feder".

Lüdenscheid – Der Ur-Poetry Slam im Märkischen Kreis, besser bekannt als der Autorenwettstreit um die „Goldene Feder“, präsentiert am Samstag, 16. Februar, im Kulturhaus zum Saisonstart wieder talentierte, vielseitige und teilweise hochdekorierte Bühnenpoeten.

Die Spannbreite der ausschließlich selbst verfassten Texte reicht diesmal von Comedy über Lyrik bis hin zu Sprechgesang, und erneut treffen „alte Hasen“ auf junge Herausforderer. Verkleidungen, Instrumente sowie sonstige Requisiten sind tabu, aber der Text darf auf jede erdenkliche Art vorgetragen werden. Das Publikum erwartet ein wilder Ritt durch alle Genres der Bühnenliteratur, an dessen Ende ein einzelner Sieger steht.

Denn wer das Rennen um die begehrte „Goldene Feder“ macht, entscheidet wie gewohnt und ausschließlich das Publikum mittels Applaus und Punktetafeln. Dem Ruf von „World of Wordcraft“-Begründer und Moderator Marian Heuser sind diesmal unter anderem folgende Slammer gefolgt: Florian Cieslik (Köln/Frankfurt) bewegt sich pointiert zwischen Lyrik und Prosa.

Seit 2006 nimmt er regelmäßig und sehr erfolgreich an Poetry Slams im gesamten deutschsprachigen Raum teil, unter anderem bei allen deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften seit 2007, beim WDR-Poetry-Slam und der „SAT 1 Slam Tour mit Kuttner“. Sein Gedicht „eilig habend“ wurde in die klassische Lyriksammlung „Gedichte zur Weihnacht“ im Reclamverlag aufgenommen, in der Cieslik nun neben Poeten wie Schiller, Rilke, Ringelnatz und Gernhardt steht. Sebastian Hahn (Papenburg) ist gebürtiger Bremer und Träger des Bremer Kulturpreises 2014. Der Slammer ist mit reichlich Bühnenerfahrung ausgestattet.

Seit 2008 tourt er über die Poetry Slam-, Comedy- und Kabarettbühnen des Landes und hat seither rund 1400 Auftritte absolviert. Hahn stand bis jetzt bei allen acht niedersächsischen Meisterschaften im Finale und sicherte sich zweimal den Titel des Vizemeisters. Sein Erstlingswerk „Allen dicken Menschen steht Leder“ erschien 2016 (Blaulicht Verlag), ein weiteres erscheint 2019. Amelie Werner kommt aus dem benachbarten Altena und ist gerade einmal 15 Jahre alt. Sie gilt schon jetzt, so heißt es in der Einladung, als die neue Nachwuchshoffnung des Märkischen Kreises.

2017 lernte die Schülerin des Burggymnasiums durch einen Workshop bei Marian Heuser Poetry Slam kennen und steht seither regelmäßig auf der Bühne. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Nach dem ersten Platz beim „Heimatslam 2017“ (Kategorie Herz) folgten 2018 zwei Siege beim „New Generation Slam“ in Bochum. Karten sind bereits an der Theaterkasse des Kulturhauses zu haben.

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