Pöppelsheimer pflegen eigene Identität

LÜDENSCHEID ▪ 50 Jahre Pöppelsheim – die Anwohner feierten bei fröhlicher Stimmung ihr Jubiläum, zu dem auch etliche Vertreter aus Rat, Verwaltung und Politik gekommen waren. Mit einem Kaffeetrinken für die Senioren sowie Musik, Buffet und Tanz am Abend war im Zelt am Vereinsheim der Bürgergemeinschaft für beste Unterhaltung gesorgt.

„Pöppelsheim – ein ganz normaler Ortsteil? Ich glaube eher nicht“. Mit diesen Worten machte der Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Carsten Glänzel in seiner Festrede die Stimmung unter den Anwohnern deutlich. Pöppelsheim, das bedeute Nachbarschaftshilfe und Freundschaft: „Hier steht einer für den anderen ein. Und das lässt sich auch feiern“. „Was macht diesen Stadtteil besonders?“, fragte auch Bürgermeister Dieter Dzewas.

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50 Jahre Pöppelsheim

Sicherlich bestehe das Besondere nicht nur in der Erinnerung an eine turbulente Sitzung im Ratssaal, als es um die umstrittene Aufstellung eines Sendemastes am Birkenweg ging. Bemerkenswert sei, dass trotz des Auf- und Umbaus der Häuser im Laufe der Jahre der freundschaftliche Charakter im Ortsteil erhalten blieb. Dzewas überreichte dem Vorsitzenden eine Garderobenmarke aus dem Landtag Düsseldorf. Gordon Dudas; MdL, sagte zu, den Vorsitzenden zu einer Sitzung mitzunehmen: „Mit dieser Marke kriegen Sie im Landtag garantiert Ihr Eigentum zurück“.

„Pöppelsheim ist mein Leben“, so fasste es Chormitglied Anna Imlau zusammen, die seit 50 Jahren in Pöppelsheim lebt. So traf dann auch der eigens für das Jubiläum gedichteter Liedbeitrag des Hobbychores „Hoch lebe Pöppelsheim!“ auf den Nerv der Anwohner. Unter der Leitung von Elga Wolf erinnerte der Chor im Lied an die Anfänge und weitere Entwicklung des Ortsteils. Besonderer Höhepunkt am Abend war die Eröffnung des großzügigen und ausladenden Buffets, für das die Bürger im hier typischen nachbarschaftlichen Miteinander viele heiße und kalte Speisen zusammengetragenen und aufgebaut hatten. Am Abend spielte Alleinunterhalter Bodo G. Schubert auf, der für die Anwohner einen bunten Mix von gut tanzbarer Musik mitgebracht hatte, was die Bürger dann gern unter Beweis stellten.

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