Am alten Sonneborn-Standort

Möbeldiscounter Poco bestätigt Eröffnungspläne für Lüdenscheid

Abriss Baustelle mit Bagger
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Bis zur Jahresmitte sollen die Bauarbeiten für den neuen Poco-Markt in Hellersen abgeschlossen sein.

Der Möbeldiscounter Poco baut am alten Standort von „Möbel Sonneborn“ in Lüdenscheid um. Das Projekt Neueröffnung wird vorangetrieben.

Lüdenscheid - Es sieht aus wie der ganz große Totalabriss. Doch was derzeit am Standort des alten Sonneborn-Möbelmarktes an der Kalver Straße passiert, nennt der Möbeldiscounter Poco einen „teilweisen Rückbau des vorderen Bereichs“. Nach diversen Verzögerungen, auch bedingt durch die Corona-Pandemie, soll das Projekt Neueröffnung nach Mitteilung der Konzernzentrale in Bergkamen nun zügig vorangetrieben werden.

UnternehmenPoco
BrancheMöbeldiscounter
HauptsitzBergkamen

Poco in Lüdenscheid: Möbeldiscounter am alten Sonneborn-Standort

Mit dem Teilabriss im vorderen Bereich des Geländes will Poco demnach „eine effizientere Gestaltung der Zufahrt für unsere zukünftigen Kunden, insbesondere im Bereich der Kalver Straße“ schaffen, heißt es in einer Stellungnahme. So soll die vormals recht enge Zu- und Abfahrt für den Verkehr besser erschlossen werden.

Im Februar vergangenen Jahres, als die Pläne des Möbeldiscounters bekannt wurden, gingen die Verantwortlichen nach Angaben einer Unternehmenssprecherin noch davon aus, dass das Vorhaben „in der zweiten Jahreshälfte“ umgesetzt ist. Die Pläne waren jedoch offenbar nicht zu halten. Aktuell heißt es, die „weiteren Baufortschritte werden zeitnah umgesetzt, so dass von einer Fertigstellung zur Jahresmitte auszugehen ist“. Die Eröffnung des Marktes soll in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. „Für eine konkrete Terminierung ist es noch zu früh.“

Poco: Sortiment in Lüdenscheid auf 6500 Quadratmetern

Die Dimensionen des neuen Poco-Marktes stehen allerdings fest. Das Unternehmen will sein Sortiment von Möbeln über Haushaltswaren, Heimtextilien, Tapeten, Teppichböden und Teppichen bis hin zu Elektro- und Geschenkartikeln ebenerdig auf einer Fläche von 6500 Quadratmetern anbieten. Zusätzlich zur Verkaufsfläche sollen abholbereite Waren auf einer Lagerfläche von 15 000 Quadratmetern vorgehalten werden.

In dem neuen Markt wird es laut Poco-Sprecherin Lisa Kreyenbaum kein gastronomisches Angebot geben. Aber: „Sicherlich werden wir unseren Kunden im Bereich der Parkplätze die Möglichkeit schaffen, ihren Appetit nach einem umfassenden Shopping-Erlebnis in unserem Markt zu stillen.“ Ob es sich dabei etwa um Imbissstände handeln wird, lässt das Unternehmen in seiner Antwort auf die LN-Anfrage offen. Auf dem Areal sollen Parkmöglichkeiten für rund 200 Fahrzeuge entstehen – vor dem Markt selbst sowie am Abhollager. „Der Kunde wird also in jedem Fall fußläufig bequeme und kurze Anbindungen vorfinden.“

Poco-Projekt Neueröffnung an der Kalve in Lüdenscheid

Auch für den heimischen Arbeitsmarkt hat der Möbeldiscounter erfreuliche Nachrichten. Wie es heißt, sollen am neuen Standort 70 Arbeitsplätze – verteilt auf Verkauf, Verwaltung, Lager und Service – geschaffen werden.

Mit baurechtlichen Hindernissen rechnen die Verantwortlichen bei Poco offenbar nicht. Das Baugenehmigungsverfahren läuft. Dazu sagt Unternehmenssprecherin Lisa Kreyenbaum: „Wir befinden uns in einem steten Austausch mit den zuständigen Baubehörden und arbeiten gemeinsam, unter Einhaltung aller zu beachtenden Vorgaben, an der Fertigstellung des neuen Standortes.“

Der Möbeldiscounter Poco hat auf die Lockerungen für den Einzelhandel reagiert und sein Geschäft in Bergkamen-Rünthe für Kunden geöffnet.

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