Corona erschwert die Arbeiten

Poco-Markt im MK: Start noch ungewiss

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Am Standort Hellersen will Poco eine Filiale eröffnen. Wann ist jedoch derzeit unklar.

Lüdenscheid - Die Eröffnung des Möbeldiscounters in unmittelbarer Autobahnnähe ist noch nicht fest terminiert. Woran das liegt, lesen Sie hier:

Die Corona-Pandemie bringt auch die Pläne des Möbeldiscounters Poco ins Stocken. Knapp ein halbes Jahr ist es her, dass der Konzern sein Interesse am ehemaligen Sonneborn-Standort in Hellersen bestätigte und eine Eröffnung seiner neuen Filiale grob für das zweite Halbjahr in Aussicht stellte. Im Januar begannen Bautrupps bereits mit dem Umbau. 

Doch nach Angaben von Poco-Sprecherin Alexandra Grüter sind die weiteren Planungen durch Corona „schwierig geworden“. Das Unternehmen halte an dem Vorhaben fest, doch wann mit einer Eröffnung des Möbelmarktes gerechnet werden kann, sei noch offen, so Alexandra Grüter. 

Nach dem Verkauf des Möbelhauses Sonneborn an die XXXL-Unternehmensgruppe vor fünf Jahren dauerte es nur wenige Monate, bis die Investoren den Zweigstandort mit Mitnahme- und Teppichmarkt schlossen. 14 Beschäftigte verloren im Januar ‘16 ihre Jobs. Seitdem liegt das weitläufige Gelände brach – bis im Januar dieses Jahres die ersten Poco-Werbebanner an den Bauzäunen hingen. 

In deutschlandweit mehr als 125 Poco-Märkten sind aktuell mehr als 8000 Mitarbeiter tätig. Mit einem Umsatzvolumen von 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben „zu den großen deutschen Anbietern im Mitnahmebereich und steuert einen konsequenten Wachstumskurs. Jährlich sind rund sechs Neueröffnungen geplant“.

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