Besorgte Zeugen rufen die Polizei

Bei 2 Grad: Mann (19) schläft im Freien - Polizisten retten ihm das Leben

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Ein Mann aus Lüdenscheid schlief in Plettenberg unter freiem Himmel ein - bei 2 Grad Celsius. (Symbolbild)

Lüdenscheid/Plettenberg - Es gibt Menschen, die es gar nicht mögen, wenn sie geweckt werden. Ein junger Mann aus Lüdenscheid gehört dazu. Er hatte sich aber auch eine merkwürdige Schlafstätte ausgesucht. 

Zusammengefasst schreibt die Polizei im Märkischen Kreis in ihrer Mitteilung über den Vorfall in Plettenberg: "Eine vermeintlich hilflose Person hat jetzt Ärger wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte". 

Zeugen entdeckten den jungen Mann und riefen besorgt die Polizei, weil der 19-jährige Lüdenscheider bei knapp 2 Grad Celsius auf dem Plettenberger Bahnhofsvorplatz herumlag und schlief. 

Als die Beamten den stark alkoholisierter und friedlich schlummernden Mann weckten, verstand dieser keinen Spaß. Er begann sofort Beleidigungen gegen die Polizisten auszusprechen. Dabei hatten sie ihm vermutlich das Leben gerettet. Der Körper kann bei solch niedrigen Außentemperaturen rasch auskühlen.

Nach langem Zureden ließ er sich im hinzugerufenen Rettungswagen untersuchen. Anschließend erhielt der unverletzte Lüdenscheider einen Platzverweis, den er konsequent ignorierte, um sich stattdessen vor den Polizisten aufzubauen, sie zu beleidigen und zu bedrohen.

Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam, wogegen er sich massiv sperrte. Im Streifenwagen versuchte er einen der Polizisten zu bespucken. Er durfte seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen und ging anschließend mit einer Strafanzeige im Gepäck nach Hause.

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