Gartenstraße 52 Ende Mai fertig

Ende Mai soll die Sanierung des Hauses Gartenstraße 52 beendet sein.

Lüdenscheid - Im Gebäude Gartenstraße 52 geben sich die Handwerker die Klinke in die Hand. Die Sanierung des Hauses, das künftig als Flüchtlingsunterkunft dienen wird, soll nach Angaben der Zentralen Gebäudwirtschaft (ZGW) Ende Mai abgeschlossen sein.

Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage hervor, die der Vorsitzende der Jungen Union, Timothy Kahler, an Bürgermeister Dieter Dzewas gestellt hatte. Wann genau die Unterkunft dann in Betrieb genommen werden könne, hänge davon ab, dass nicht weitere bauordnungsrechtliche Auflagen im Rahmen der begleitenden Prüfung umgesetzt werden müssten.

Der Fachdienst Sonstige soziale Dienste gehe derzeit von einer möglichen Maximalbelegung von 104 Menschen aus. Aufgrund von diversen Belegungssituationen wie Familienkonstellationen, Geschlechterunterschiede, Klientel und Größe der Zimmer werde bei einer Belegung von 70 bis 80 Prozent von einer Vollbelegung ausgegangen. Das bedeute, dass 73 bis 83 Bewohner untergebracht werden könnten.

Die erste Kostenschätzung für die Sanierung liege bei 600 000 Euro. Sie berücksichtige aber noch keine entwurflichen oder konstruktiven Besonderheiten. Kostensicherheit werde erst auf auf Grundlage einer detaillierten Ausführungsplanung und einer vollständigen Ausschreibung erlangt. Daher bestehe ein Kostenrisiko von 30 Prozent. Eine abschließende Aussage zu den Baukosten könne erst gemacht werden, nachdem alle Handwerkerrechnungen vorlägen und die Maßnahme schlussgerechnet sei.

Mittlerweile seien alle wichtigen Gewerke beauftragt und würden derzeit ausgeführt. „Hierzu zählen unter anderen Sanitär-, Heizungs-, Elektro-, Maler-, Trockenbau-/Putz- und Bodenbelagsarbeiten, die Erneuerung diverser Türen und Fenster, der Anbau des 2. baulichen Rettungsweges sowie die Installation der Brandmeldanlage“, so die ZGW. Die entdeckten Schimmelschäden hätten im Rahmen des dafür eingeplanten Budgets beseitigt werden können.

Mehrkosten zeichneten sich für die Umsetzung der verschärften Brandschutzauflagen ab.

Von Martin Messy

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