Am Lüdenscheider Knapp regt sich was

Aufbruchsstimmung am Knapp. Eine ganze Reihe von Händlern und Hausbesitzern beteiligt sich aktiv in Arbeitsgruppen, um den Knapp als Marke zu etablieren. Foto: Hesse

Lüdenscheid - Ein Bürgerfest, gemeinsames Standortmarketing, eine hübschere Bepflanzung, vielleicht auch ein eigenes Lichtkonzept; an der Knapper Straße ist zurzeit einiges in Bewegung.

Noch sind Händler und Eigentümer zurückhaltend in ihren Ankündigungen, doch nach der Impulsveranstaltung auf Initiative des Stadtumbaubüros im Januar wird in vier Arbeitsgruppen intensiv nachgedacht. Die Beteiligung sei stark sogar zu den späten Terminen, zu denen die Händler nach Geschäftsschluss zusammenkämen, sagt Simone Geyer.

Für ein Bürgerfest am Knapp unter dem griffigen Titel „Shoppen, trinken, feiern“ hat man sogar einen Termin ins Auge gefasst: der 17. August als letzter Samstag in den Sommerferien. Dabei woll man möglichst alle Händler mit ins Boot holen und einen großen Teil der Straße zur Festmeile machen, so die Überlegungen. Vorstellbar wäre eine Ladenöffnungszeit bis 22 Uhr an jenem Tag.

Eine andere Arbeitsgruppe arbeitet an einem Konzept für gemeinsame Werbung. Ziel sei, die „Knapper Straße als Marke“ zu etablieren, so Erik Vorwerk vom Stadtumbaubüro. Zu den Kernkompetenzen des Quartiers zählt man dabei das Vorhandensein von Fach- und inhabergeführten Geschäften, sagt Susanne Paga, selbst Eigentümerin und Marketing-Fachfrau. Zum gemeinsamen Auftritt zähle sicher auch ein gemeinsames Logo oder ein Lageplan, der Kunden zeigt, was sie am Knapp wo finden. Weiteres notwendiges Projekt aus ihrer Sicht: gemeinsame Anzeigenwerbung.

Um Bepflanzung kümmert sich eine Arbeitsgruppe, die bereits die Landschaftsgärtnerei Petig zur Unterstützung herangezogen hat. Wichtig sei auch hier ein einheitliches Konzept. Vorstellbar sind in der vorhandenen Begrünung Pflanzringe, um zur Saison passenden Blumenschmuck unterzubringen.

Während bei den genannten Initiativen die Händler allein die Fäden in der Hand halten, könnte es bei einem Lichtkonzept unter Umständen auch um öffentliche Unterstützung gehen. Dial-Geschäftsführer Dieter Polle hatte am Mittwoch die grundsätzlichen Möglichkeiten erörtert. Kommt es zu einem schlüssigen Konzept, könnten unter Umständen auch Mittel aus dem Verfügungsfonds Bahnhofsquartier fließen. - flo

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