Plädoyer für die Schuldensenkung

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FDP-MdB Otto Fricke wird nach Lüdenscheid kommen.

Lüdenscheid - Auf Einladung der FDP im Märkischen Kreis sowie des heimischen Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel wird am Donnerstag, 22. August, ab 19 Uhr der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Otto Fricke zu einer Diskussionsveranstaltung im Hotel zum Markgrafen in Lüdenscheid zu Gast sein.

Vor dem Hintergrund der europäischen Staatsschuldenkrise wird Fricke unter dem Titel „Schulden senken statt Steuern erhöhen – Ausgeglichener Bundeshaushalt 2014: Verschnaufpause oder Paradigmenwechsel?“ über die Themen Haushaltskonsolidierung und Steuern sprechen.

Der ehemalige Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags wolle zum einen Bilanz ziehen im Hinblick auf die Haushaltspolitik der schwarz-gelben Koalition in der zurückliegenden Legislaturperiode und zum anderen einen Ausblick darüber geben, wie sich die Finanzen des Bundes in den nächsten Jahren verändern werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Im Anschluss steht Fricke für Fragen rund um das Thema Bundeshaushalt und Staatsverschuldung zur Verfügung.

Auch FDP-Bundestagskandidat Johannes Vogel will dem Thema „Solide Staatsfinanzen“ im Bundestagswahlkampf der nächsten Wochen besondere Priorität einräumen. „Wir haben gerade das erste Mal seit 40 Jahren einen strukturell ausgeglichenen Bundeshaushalt vorlegen können und wollen in der kommenden Legislatur damit beginnen, endlich Altschulden zu tilgen. Weil mir Politik im Dienste der Generationengerechtigkeit nicht bloß ein Lippenbekenntnis, sondern tiefe innere Überzeugung ist, ist mir das persönlich besonders wichtig“, sagt Vogel. „Während die schwarz-gelbe Koalition in dieser Legislaturperiode auch auf Druck der FDP eine Zäsur in der Haushaltspolitik und einen Paradigmenwechsel hin zu dauerhaft soliden Haushalten eingeleitet hat, will die Opposition aus SPD, Grünen und Linken diesen Kurs wieder verlassen und auf neue Schulden sowie höhere Steuern für die Mitte der Gesellschaft und gerade auch die Unternehmen bei uns im Sauerland setzen.“ Insbesondere die junge Generation werde dafür die Zeche zahlen. Dies wolle man verhindern.

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