Photovoltaikanlage auf neuer Pausenhalle

Alle Projektpartner kamen am Freitag zur Übergabe der Photovoltaikanlage auf der neuen Pausenhalle am Staberg.

LÜDENSCHEID ▪ Bürgermeister Dieter Dzewas spricht von einem gelungenen „Lüdenscheider Modell“, und das trifft‘s: Denn alle Partner, die sich am Freitagnnachmittag in der künftigen Pausenhalle der Staberger Gymnasien trafen, sind fest in der Stadt verankert und haben dadurch ein gemeinsames Klima-Projekt umgesetzt: die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Pausenhalle.

Grundlage war eine Aktion der Sparkasse und der Stadtwerke Lüdenscheid, die im März über den „proKlima-Sparkassenbrief“ Anlegern die Möglichkeit boten, gezielt in klimafreundliche Projekte zu investieren. Anteile von mindestens 1000 Euro über fünf Jahre zu einem Zinssatz von 3,15 Prozent konnten bei der Sparkasse angelegt werden. Nach nur sieben Tagen war die „Klima-Anlage“ ausverkauft. Fünf Millionen Euro kamen zusammen, die sich auf 308 Sparkassenbriefe verteilten. Mit den Stadtwerken wiederum wurde ein Gegengeschäft geschlossen: Der Energieversorger stellte einen Investitionskredit in gleicher Höhe bereit – ausschließlich für die Nutzung regenerativer Energiequellen. Das erste konkrete Projekt daraus stieß bei allen beteiligten Partner auf Begeisterung. 200 000 Euro kostet die Installation der Photovoltaikanlage. Nach Angaben der Stadtwerke wird sie rund 70 000 Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr erzeugen, mit denen ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von knapp 20 Haushalten gedeckt werden kann. Die sieben erforderlichen Wechselrichter bringt die Firma Kostal ein, deren Geschäftsführer Andreas Kostal ebenfalls vor Ort war.

Dr. Stefan Werth, Leiter des Zeppelin-Gymnasiums, und Antje Malycha, Chefin der Geschwister-Scholl-Gymnasiums hoben den pädagogischen Wert für die Schüler hervor, da vor Ort praktischer Klimaschutz demonstriert werde. Wolfgang Struwe, Geschäftsführer der Stadtwerke, und Udo Lütteken, Chef der Sparkasse lobten die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Amt für Zentrale Gebäudewirtschaft, das durch Frank Kuschmirtz und Andreas Beckmann vertreten war.

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