Phänomenta wird Ausstellungsort der Lichtrouten

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André Westermann, Johannes Pöpping, Dunja Landi und Tom Groll (v.l.) freuen sich auf die Lichtkunst von Vollrad Kutscher in der Phänomenta.

LÜDENSCHEID - Licht und Elektrizität sind Themen, die auch in der Ausstellung der Phänomenta zwingend dazu gehören. Sie sind aber auch die Grundlage für die Kunstobjekte, die im Rahmen der Lichtrouten präsentiert werden. Daher liegt die Kooperation zwischen Lüdenscheider Stadtmarketing Gesellschaft (LSM) als Veranstalter der Lichtrouten, den Kuratoren und der Phänomenta nahe.

Die geht in diesem Jahr über die bloße Präsentation eines Kunstwerkes hinaus.

Das kündigten Tom Groll als einer der beiden Lichtrouten-Kuratoren, André Westermann als LSM-Geschäftsführer sowie Johannes Pöpping und Dunja Landi als Geschäftsführer und stellvertretende Geschäftsführerin der Phänomenta gestern an. „Leuchtende Vorbilder der Elektrizität“ werden das Thema der Installation sein, die der Künstler Vollrad Kutscher während der Lichtrouten in der Phänomenta präsentieren wird. Für Pöpping ist es besonders schön, dass die Phänomenta diesmal nicht am Rand der Route liegt, sondern mittendrin

Wie Tom Groll erläutert, wird Kutscher Porträts von Persönlichkeiten, die sich um die Elektrizität verdient gemacht haben, im kleinsten Format auf Glühlampen aufbringen. Durch das Licht der Lampen werden diese dann auf eine Wand projiziert. Damit werde das diesjährige Thema „Die Kunst der Projektion“ eindrucksvoll aufgegriffen, betont Groll. Denn zum einem handelt es sich bei diesem Werk um genau solche Kunst, gleichzeitig thematisiert es aber auch die Geschichte der Elektrizität, die eben solche Projektionen erst möglich macht.

Darin findet sich auch der Brückenschlag zur Phänomenta, die sich in ihren Experimenten nicht zuletzt auch mit Elektrizität und Licht befasst. Vollrad Kutscher wird sich nach seinem Urlaub zwischen zwei Wänden entscheiden können, die eins gemeinsam haben: Sie waren vor wenigen Wochen noch gar nicht da. Sie sind im Zuge der Erweiterung der Phänomenta neu gezogen worden. Damit wird eine weiteres Thema dokumentiert, das die Lichtrouten in diesem Jahr aufgreifen: Zehn Jahre Stadtentwicklung, die sich nicht zuletzt in den aktuellen Veränderungen im Bahnhofsquartier zeigen.

Johannes Pöpping und André Westermann freuen sich über die erneute Kooperation im Rahmen der Lichtrouten. Pöpping kündigt an, dass es nicht nur darum geht, dem Künstler eine Projektionsfläche zu bieten. Es soll auch entsprechend Platz geschaffen werden, damit die Experimente die Insallation nicht stören. Dennoch werde es während der Lichtrouten möglich sein, einen Teil der Ausstellung der Phänomenta auch abends zu besichtigen. Außerdem wird das Café in den Abendstunden geöffnet sein. Dies wird eins von mehreren zusätzlichen gastronomischen Angeboten sein, die die Besucher der Lichtrouten auf ihren Wegen durch die Stadt nutzen können, erklärte Tom Groll. - Von Bettina Görlitzer

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