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Der Pendelturm an der Phänomenta steht

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Der Pendeltum der Phänomenta steht.

[Update, 13. 45 Uhr] Lüdenscheid - Der Pendeltum der Phänomenta steht. Am Mittwochmorgen hob ein Kran das letzte Element, die 20 Tonnen schwere Spitze, in Position. 96 Schrauben an sechs Stoßplatten sichern die vorgefertigte Konstruktion.

„Das ist schon etwas Besonderes“, räumt der Architekt ein. „So etwas baut man wohl nur einmal im Leben“, sagt Linus Wortmann. Währenddesse beginnen die Stahlbauer in der Gondel in mehr als 60 Meter Höhe, die Teile auszurichten und zu verbinden.

Fast eine Tonne Schrauben

1,2 Kilogramm wiegt eine Schraube mit Unterlegscheibe und Mutter, 15 Zentimeter lang und mit einem Kopf von 50 Millimetern. 960 Stück davon, fast eine Tonne Schrauben, haben die Stahlbauer am Ende in Lüdenscheids neues Wahrzeichen gedreht.

Industriekletterer montieren nun die Innenfolie

Jetzt gehört der Turm zunächst den Industriekletterern aus Polen, die gerade erst ein Stadiondach in der Türkei gebaut haben und von der Phänomenta bald weiterziehen nach Kanada. Sie sollen die Folie des Innenturms montieren, die an einem Stück geliefert und von oben nach unten gezogen und gespannt wird. Bis die transluzente Plane da ist, besteht trotzdem ausreichend Klettergelegenheit.

Sehen Sie hier den Aufbau des Turms in einer großen Bildergalerie an

Aufbau des Phänomenta-Turms

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Andreas Thiel, Chef der Lüdenscheider Firma Radolid GmbH in der Lösenbach, hat spontan Schraubenschutzkappen für das Pendelprojekt spendiert. Der zusätzliche Korrosionsschutz sollte am Donnerstag aufgesteckt werden – ebenfalls in einer Auflage von 960 Exemplaren. - von Florian Hesse

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