Phänomenta: Rohrsystem zum Selberbauen

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Julius, Fynn, Michaela und Stella (v.l.) waren gestern aus Solingen in die Phänomenta nach Lüdenscheid gekommen und erkundeten dabei auch das neue Außengelände, wo sie selbst Rohre verlegen konnten. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Nicht nur für den „Debattier-Club“ von Naturforschern und Physikern, auch für Wasserratten und Baumeister gibt es Platz im erweiterten Areal der Phänomenta. In der vergangenen Woche wurde das direkt an das „Stammhaus“ angrenzende Gelände erstmals geöffnet. Neben dem Ausstellungsraum, der derzeit den Physikern-Skulpturen gehört, gibt es auch ein Außengelände mit Hanglage. Dort liegen eine Vielzahl von Rohren und Verbindungsstücken in verschiedenen Längen und Varianten, zur Verfügung gestellt von der Firma W.A. Schulte.

Die Rohre können Kinder – und auch ältere Phänomenta-Besucher, so sie denn Lust haben, ein wenig zu bauen und zu experimentieren – beliebig zusammenfügen. Mit Eimern und Kannen können sie dann durch etliche Öffnungen Wasser in das Rohrsystem füllen. Große Schlitze dienen ebenfalls zum Einfüllen, aber auch zum Beobachten des Wasserlaufs. Ausprobiert haben das gestern auch Julius und Stella Schmiegelow, Fynn Aheimer und Michaela Bischoff. Die vier im Alter von zehn bis zwölf Jahren hatten einen Ferienausflug aus Solingen in den Phänomenta unternommen – und waren ganz begeistert. Die beiden Jungen waren schon einmal mit der Schule dort.

Phänomenta-Leiterin Gabriele Ansorge wies gestern darauf hin, dass der „Hertz“-Fehler in der Physiker-Ausstellung behoben sei. Viele Besucher hätten das Team darauf hingewiesen, dass der Name des Physikers Heinrich-Rudolf Hertz falsch geschrieben worden sei. Das fehlende „t“ ist nun eingefügt. Gabriele Ansorge entschuldigt sich für den Fehler und bedankt sich für die zahlreichen Hinweise. ▪ gör

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