Phänomenta putzt sich raus

Die Treppenanlage führt zur Werkstatt und soll auch als Sitzanlage für Besucher genutzt werden können.

Lüdenscheid - Die Phänomenta putzt sich immer mehr heraus. Der Weg zum Eingang ist klar in den Farben Grau und Rot des Wissenschaftszentrums gestaltet, ob rund um die Fenster oder bei der Gestaltung des Weges.

Der Blick schweift am Geländer gegenüber dem großzügigen Eingang über die andere Seite, wo die Fläche bereitet ist für die ersehnte Brücke, die das Gelände der Fachhochschule mit der Phänomenta verbinden soll. Doch noch ist kein Zeitpunkt in Sicht, an dem die Brücke installiert wird.

Wie berichtet, ist die Brücke zwar so gut wie fertig – die Stadt Lüdenscheid ist aber aufgrund von Mängeln nicht bereit, sie abzunehmen. Planungsbüro und Brückenbauer schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu, wer für die jetzige Situation verantwortlich sei. Stadtverwaltung und STL haben ein Gutachterverfahren zur Klärung der Frage eingeleitet, bei wem die Schuld daran liegt, dass die Brücke nicht schon längst Bahnhofsgelände und Phänomenta miteinander verbindet.

Der Außenbereich am Phänomenta-Gebäude selbst nimmt dagegen immer deutlichere Formen an und ist bald fertig. Am ehemaligen Eingang an der Gustav-Adolf-Straße ist eine Treppenanlage, die zur Werkstatt führt, bereits installiert. „Im Sommer kann sie auch als Sitzanlage dienen, auf der sich Besuchergruppen fotografieren lassen können“, sagt Dunja Landi, bei der Phänomenta für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich.

Die Außenanlage der Phänomenta mit Café wird zurzeit noch von Baggern umfahren, die Material für die Pflasterung liefern und das Erdreich umschichten und auf die richtigen Parzellen verteilen. Der Besucher des Wissenschaftsmuseums bekommt aber schon jetzt eine Ahnung davon, dass sich die Phänomenta nicht nur mit dem Turm als Wahrzeichen blicken lassen kann.

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