Pendelturm bereitet Anliegern Sorge

Ragt 80 Meter hoch: der geplante Pendelturm der Phänomenta.

LÜDENSCHEID - Ob Eisschlag-Gefahr, Luftfahrt-Hindernis oder Schattenwurf: Dass der geplante, 80 Meter hohe Turmbau am Bahnhof für das Foucaultsche Pendel der Phänomenta ein besonderes Bauwerk wird, ist auch an den Anregungen und Bedenken von Anliegern und öffentlichen Einrichtungen ablesbar.

Die Stadtverwaltung legt dies jetzt – mit Antworten versehen – dem Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt vor. Die Fachpolitiker beraten am Mittwoch, 9 Mai, ab 17 Uhr öffentlich im Ratssaal. Darin geht es auch um die fälligen Änderungen in Flächennutzungs-und Bebauungsplan. So zeigten sich Anwohner besorgt darüber, dass sich im Winter auf der Außenhaut des Pendel-Baus Eis bilden könnte, das dann womöglich die Stahlgitterkonstruktion herabrutscht. Die Verwaltung erklärt dazu, dies sei eine Frage für den Architekten und den Trägerverein als Eigentümer. Wie jeder andere Bauherr auch habe der Eigentümer darauf zu achten, dass von seinem Grundstück keine Gefahr ausgeht.

Widersprochen wird der Befürchtung, dass angesichts der höheren Besucherzahlen für die Phänomenta Busse und Autos das Quartier verstopfen könnten. Hier verweist die Stadt nach einer Untersuchung auf das geplante Parkhaus am Bahnhof, an dem es auch bis zu fünf Bus-Stellplätze geben solle. Und: Weil die Phänomenta nur wenige Gruppen zugleich durch die Ausstellung führen kann, sei eine Ballung des Busverkehrs nicht zu erwarten. Die Wehrbereichsverwaltung West will wegen des Luftfahrt-Hindernisses vorläufig nur Höhe und Baubeginn wissen. Und beim Schattenwurf geht es laut Stadt täglich um eine Zusatzstunde. Die sei für betroffene Anlieger hinnehmbar. - hgm

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare