Phänomenta lädt Kinder zum Entdeckertag ein

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Gespannte Neugier herrschte im vergangenen Jahr beim Wissenstag in der Phänomenta – darauf hoffen die Dozenten und Organisatoren auch für den 18. Mai wieder, und auf möglichst viele Kinder.

Lüdenscheid - Woher kommt der Strom aus der Steckdose? Gibt es außerirdisches Leben? Wie wird aus einem herkömmlichen Wasserrohr ein Teleskop? Fragen wie diese möchten die Lüdenscheider Phänomenta und das Kinderradio des WDR („KiRaKa“) auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit möglichst vielen Jungen und Mädchen beantworten.

Für den 18. Mai laden sie daher zum „Entdeckertag“ in die Phänomenta ein. Anmeldungen zu den Workshops sind ab sofort möglich. Die „Vorlesungen“ der Kinderuni können ohne Anmeldung besucht werden.

Wie schon in den Vorjahren beim „nasewe!s“-Wissenstag wird es mit prominenter Unterstützung viele Experimente und Phänomene zu bestaunen geben. Die drei Vorträge der Kinder-Uni finden im „Café Baustelle“ in den Räumen des Physik- und Technikmuseums statt. Moderieren wird Ralph Erdenberger von der WDR-Sendung KiRaKa.

Der erste Vortrag findet von 11.15 bis 11.45 Uhr statt. Diplom-Volkswirtin Katharina Grave aus Berlin wird die Frage beantworten „Woher kommt der Strom in der Steckdose?“ Ein Leben ohne elektrisches Licht, ohne Fernseher, ohne Handy kann sich niemand mehr vorstellen. Aber aus welchen Quellen kommt der Strom? Katharina Grave will zeigen, welche Kraftwerke in Deutschland und in Europa dafür sorgen, dass das Licht immer angeschaltet werden kann, und erklären, warum Stromnetze wichtig sind. Außerdem will sie zeigen, was sich ändern muss, damit Stromerzeugung nicht dem Klima schadet.

„Experimente in einer ganz normalen Küche“

Von 12.15. bis 12.45 Uhr wird die Küche zum Forschungslabor. Dazu heißt es in der Ankündigung: „Wolltet Ihr schon immer mal die Lichtgeschwindigkeit messen? Oder ein echtes Plasma erzeugen? Wir schmeißen Mama aus der Küche und schauen gemeinsam, welche spannenden Experimente es in einer ganz normalen Küche zu entdecken gibt. Von eisekalt bis ganz schön brenzlig ist wieder alles dabei was junge Forscher immer mal machen und wissen wollten.“ Mit den Kindern experimentieren wird Dr. rer. nat. Nicolas Wöhrl von der Universität Duisburg-Essen.

„Hallo ist da jemand? - Die Suche nach außerirdischem Leben“ ist das Thema von 13.15 bis 13.45 Uhr. Dr. rer. nat. Nadya Ben Bekhti vom Argelander-Institut für Astronomie in Bonn wird erklären, wie Wissenschaftler nach außerirdischem Leben suchen. Themen wie Exoplaneten, Astrobiologie sowie die Entwicklung der neuesten Radioteleskope sollen zu eigenen Überlegungen anregen.

Dazu gibt es beim Entdeckertag vier Workshops. Diese werden jeweils von 11 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 13.30 Uhr angeboten, so dass jedes Kind an maximal zwei Workshops teilnehmen kann. Den ersten leitet Joachim Hecker von „Heckers Hexenküche“. Er will mit den Jungen und Mädchen ein „Baumarkt-Teleskop“ bauen – aus einem Wasserrohr und echten Glaslinsen.

Rauchkringel möchte Prof. Dr. Andreas Wieck erzeugen. Mit Qualm aus der Disco-Nebelmaschine sollen rund 50 Zentimeter große, gut sichtbare Ringe entstehen, die sich etwa einen Meter pro Sekunde bewegen. Gemeinsam soll überlegt werden, was das mit einem Flugzeug zu tun hat. Die Ringe sollen auch Gerüche mit sich tragen.

Die Grenzen der Aerodynamik

Verena von Keitz möchte mit den Kindern eine „Rälly“ durch die Phänomenta veranstalten. Dabei sollen sie herausfinden, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, und einen Rätselcode knacken. Um Fliegkräfte geht es schließlich bei Martin Schmidt. Er will die Tricks der Natur nachahmen, indem er Papierflieger bastelt und Flugsamen aus Papier nachbaut. Bei der Vorführung wird gezeigt, warum und wie ein Flugzeug fliegt aber auch, wo die Grenzen der Aerodynamik liegen. - gör

Anmeldungen zu den Workshops werden per E-Mail an info@phaenomenta.de oder per Telefon unter 0 23 51 /2 15 32 entgegengenommen. Für die Veranstaltungen und den Eintritt in die Phänomenta wird einmalig ein ermäßigter Eintrittspreis von 6 Euro erhoben. Die Phänomenta ist am Entdeckertag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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