Fotowettbewerb zum Auftakt der Feierlichkeiten

Corona zum Trotz: Fernsehstars feiern mit der Phänomenta Geburtstag

phänomenta 25 jahre alarmstufe rot
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Die Phänomenta im Rotlicht - im letzten Juni stand die Farbe für den drohenden Untergang einer ganzen Branche.

Ein halbes Jahr lang Geburtstag zu feiern, heißt auch, ein halbes Jahr lang in den Köpfen der Menschen zu bleiben. Darin sind sich Torsten Schulze, Geschäftsführer der Phänomenta, und der Technische Leiter Gert vom Schemm einig. Pandemie hin, Lockdown her: Die Festlichkeiten „25 Jahre Phänomenta Lüdenscheid“ beginnen am Samstag, 27. März, und das gleich doppelt.

Lüdenscheid - Während der staatlich verordneten Zwangspause feilte das Team im Wissenschaftsmuseum an einem Programm, das (vorerst) ohne Großveranstaltungen auskommen muss. Auftakt sind ein Fotowettbewerb für Erwachsene mit dem Thema „Im Takt der Zeit“ und ein künstlerischer Wettbewerb für Kinder und Jugendliche rund um das Thema „Pendel“. Beide Wettbewerbe nehmen am Freitag ihren Anfang.

„Im Takt der Zeit“ sucht Bilder, die sich mit dem Titelthema beschäftigen. Kreativität ist gefragt und erwünscht. „Jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon, was Zeit bedeutet“, heißt es seitens des Teams. Als ersten Preis gibt es eine Übernachtung für zwei Personen in der Phänomenta.

Eingereicht werden können drei Bilder pro Teilnehmer, ausschließlich ausgedruckt in der Größe 20 mal 30 Zentimeter. Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren sind gefragt, wenn es um das Thema „Pendel“ geht. Eigene Vorstellungen oder Beobachtungen können zu Papier gebracht und anschließend zur Phänomenta an den Phänomentaweg 1 in 58507 Lüdenscheid geschickt werden. Einsendeschluss ist jeweils der 1. September.

An die 200 Experimentierstationen gilt es in der Phänomenta zu entdecken.

Am letzten Septemberwochenende soll es einen Jubiläumsempfang geben. „Wir haben die geplante Gala abgesagt“, so Torsten Schulze, „alle krebsen mit dem Geld herum – und wir machen eine Gala. Das wäre das falsche Signal gewesen.“

Wir haben die geplante Gala abgesagt. Alle krebsen mit dem Geld herum – und wir machen eine Gala. Das wäre das falsche Signal gewesen.

Torsten Schulze

Für das Jubiläumsprogramm hat sich das Phänomenta-Team die Unterstützung vieler heimischer Künstler gesichert. Neben den Musikern der städtischen Musikschule wird „Clowns & Company“ erwartet, ebenso „Tatort“-Star Björn Meyer, aber auch der „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel, der sich samt Verstärkung aus dem bekannten Fernseh-Team für ein „Meet & Greet“ sowie einen Schätztag angemeldet hat.

„Bares für Rares“-Star Detlev Kümmel will seine Schätztage zur Phänomenta verlegen und Verstärkung aus dem Fernsehteam mitbringen.

Thementage mit dem Hexenmeister Joachim Hecker, eine Sonderbeleuchtung des Turms und eine Fotoausstellung mit Bildern vom Umbau der Phänomenta, ein Domino-Day, Lesungen, Late-Night-Abende für die Erkundung des Museums mit der Taschenlampe, ein Familienfest – die Liste der Geburtstagsüberraschungen ist lang geworden im Laufe der Zeit.

Experimente zum Mitmachen

Die Phänomenta in Lüdenscheid ist ein interaktives Museum. Mit Experimenten zum Mitmachen werden Physik und Technik zum Erlebnis und zu einem Ausflug in die Welt der Wissenschaft. An knapp 200 Stationen gibt es jede Menge zum Anfassen, Selbstversuchen und Staunen vom begehbaren Kaleidoskop über die Handbatterie bis hin zur unendlichen Tonleiter.

200 Besucher auf 4000 Quadratmetern – das wäre das Maximum gewesen, das das Team der Phänomenta im Gebäude am Phänomentaweg zugelassen hätte – wenn sie denn am Wochenende wie geplant geöffnet hätte. Mit einem unguten Gefühl, daran ließen vom Schemm und Schulze schon im Vorfeld keinen Zweifel. Nach der Rücknahme der jüngsten Corona-Beschlüsse stellt sich die Frage nicht mehr – die Museen sind wieder geschlossen. Zeit also, in der Phänomenta, die nach dem Schwelbrand außer Kraft gesetzte Notbeleuchtung in Ruhe reparieren zu lassen. Dort hatten die für die Sicherheitsbeleuchtung zuständigen Batterien Feuer gefangen und das Notstromsystem zerstört.

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