Phänomenta im Februar/März geschlossen

Ende in Sicht: Im Januar können sich die Lüdenscheider von der alten Phänomenta verabschieden. Am Samstag werden Einblicke in die Baustelle geboten. Im Februar und März schließt das Science-Center.

Lüdenscheid - Erst war die Rede von einem halben Jahr Schließungszeit, doch das konnte sich die Phänomenta nicht leisten. „Wir tragen uns selbst. Da brauchen wir das Eintrittsgeld“, sagt Dunja Landi, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Lüdenscheider Erlebnisausstellung.

Doch ganz ohne Schließung wird es beim Millionenprojekt der Denkfabrik nicht gehen. Am 31. Januar besteht die letzte Gelegenheit zum Besuch des Science-Centers. Im Februar und März bleiben die Türen geschlossen.

„Die Zeit brauchen wir zum Einrichten und zum Testen“, so Dunja Landi. Denn die Ausstellung befindet sich nicht nur baulich im Umbruch. Etwa 130 Exponate aus allen Bereichen der Physik stehen den Besuchern normalerweise zur Verfügung. Ein Teil davon befindet sich in Überarbeitung, weitere Stücke werden neu dazu kommen. 180 Exponate will die Phänomenta nach dem Umbau vorzeigen können. Was sich genau hinter „Plasma-Glühwürmchen“ und einer „Farbdusche“ verbirgt, will Dunja Landi aber noch nicht verraten.

Klar ist aber, dass die Fläche sich verdoppelt. 4000 statt 2000 Quadratmeter groß wird die Ausstellung zur Neueröffnung sein. Einen konkreten Termin dafür gibt es allerdings noch nicht. Mit dem Umbau verbunden sind auch wirtschaftliche Erwartungen. Im Regelfall besuchen 60 000 Gäste jährlich die Ausstellung. Angepeilt sind 100 000 Besucher in den kommenden Jahren. Wie sich die Einschränkungen durch die Baumaßnahme 2014 auf die Besucherzahlen ausgewirkt hat, ist hingegen noch nicht abschließend ausgerechnet, „aber es war nicht so schlimm wie befürchtet“.

Wer sich von der altbekannten Phänomenta verabschieden möchte, kann das also noch in diesem Monat tun. Einen Einblick in die Baustelle und das Umbauprojekt gibt es kostenfrei noch einmal am Samstag, 10. Januar, um 14.30, 15 und 15.30 Uhr. - flo

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