„Phänomen Energie“ erster Themenschwerpunkt der Phänomenta

Schüler und Schülerinnen des fünften Schuljahrs der städtischen Realschule Werdohl waren zufällig gestern in der Phänomenta und gehörten somit zu den ersten, die dem „Phänomen Energie“ auf den Grund gingen. - Fotos: Görlitzer

Lüdenscheid - Ohne Energie geht gar nichts, sie treibt Maschinen an, aber auch den Menschen, wenn auch aus ganz andere Quellen. Die Energiewende ist nach wie vor eines der aktuellsten Themen weltweit: Was liegt also näher das „Phänomen Energie“ in den Fokus des ersten Themenschwerpunkts der Phänomenta zur rücken? Am Donnerstag wurde er eröffnet.

Neben den offiziellen Gästen, die Phänomenta-Leiter Dr. Johannes Pöpping und Ausstellungsmacher Ruudi Meier begrüßten, waren es Schüler und Schülerinnen des fünften Schuljahrs der städtischen Realschule Werdohl, die als erste den Menschen als „leistungsfähigste Maschine der Welt“ erlebten, die auf vielfache Weise Energie erzeugt und verbraucht. Als erster formuliert hat diese Vorstellung der Arzt Fritz Kahn Mitte der 1920er-Jahre. Ruudi Beier erzählte, wie fasziniert er und die Mitglieder seines Teams von beier+wallach projekte von den entsprechenden Schaubildern waren. Diese haben sie schließlich zu ihrem Objekt inspiriert, das den Ausgangspunkt für den themenspezifischen Rundgang durch die Phänomenta bildet.

„Energie ist überall“ ist die erste der roten Tafeln überschrieben, die Informationen darüber liefern, was das jeweils gezeigte Phänomen mit dem Alltag zu tun hat. Sie sollen aber auch zum Nachdenken und zur Diskussion über gesellschaftlich relevante Themen anregen – wie eben die Energiewende. Rund 50 Exponate der Dauerausstellung haben in irgendeiner Form mit dem Thema Energie zu tun. Für die Dauer des „Phänomens Energie“, sind sie durch rote Linien auf dem Boden verbunden und mit den zusätzlichen, ebenfalls roten Tafeln versehen. Der Rundgang endet wieder am Ausgangspunkt, am Fenster, das die Blick auf die Stadt ermöglicht und auf dem weitere kleine Texte mit Denkanstößen zum Thema Energie und zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen angebracht sind.

Realisiert werden konnte dieser erste Themenschwerpunkt mit Unterstützung der Stadtwerke Lüdenscheid. Johannes Pöpping betonte, dass die Mittel dafür bereits 2013 zugesagt worden seien. So etwa ein halbes Jahr, so plant der Phänomenta-Leiter, soll das „Phänomen Energie“ Schwerpunkt-Thema bleiben. Weitere sollen folgen. Dabei lud Pöpping ein, Vorschläge dafür zu machen. So soll es immer wieder Neues in der Phänomenta und ihren Exponaten zu entdecken geben. Die Diskussion gesellschaftlich relevanter Themen sei dabei ausdrücklich erwünscht, erklärte Pöpping.

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